BRD wirbt um Ausländerbeschäftigung mit „Integrationsmessen“

Um die Ausländerbeschäftigung in Deutschland weiter zu forcieren finden in der BRD auch so genannte „Integrationsmessen“ statt. Zahlreiche Aussteller aus dem Bereich Arbeitsmarkt werden dazu eingeladen, um Ausländer für die deutschen Unternehmen noch dienbarer zu machen. Mit zahlreichen Vorträgen soll so den kulturfremden Werktätigen der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden. Am 5. November 2013 wird so eine „Integrationsmesse“ unter dem Namen „Immigra“ vom Landesnetzwerk für Integration durch Qualifizierung (IQ) im saarländischen Merzig veranstaltet.

"Eines der wichtigsten Ziele dieses Konzepts ist die Teilhabe von Migranten am öffentlichen Leben in der Kommune. Dies soll auch durch die Teilhabe am Arbeitsmarkt erreicht werden", erklärte inländerfeindlich ein gewisser Wolfgang Vogt die Motivation des Veranstalters.

Ausländer werden in der BRD zunehmend als Lohndrücker mißbraucht. Trotz konstant hoher Arbeitslosenzahlen lassen kapitalistische Unternehmen und deren Lobbygruppen im Verbund mit staatlichen Institutionen seit Jahrzehnten nichts unversucht, um immer mehr Nichtdeutsche hier in der BRD zu beschäftigen, anstatt ihre Bemühungen in die Aus- und Weiterbildung deutscher Arbeitsloser zu legen. Insbesondere die schlechte wirtschaftliche Lage der europäischen Südländer wird dabei gerne ausgenutzt, Menschen aus diesen Staaten für deutsche Arbeitsplätze anzulocken.

Um die so genannte „Integrationsmesse“ zur Lohndrückerei auch erfolgreich zu gestalten wird in Merzig gar eine Kinderbetreuung für die Gäste mit Migrationshintergrund angeboten, damit auch vermehrt ausländische Frauen geködert werden können. In der Mittagspause soll sogar russisches und türkisches Essen gereicht werden, um das „Rund-Um-Wohlfühlpaket“ für die potentiellen nichtdeutschen Lohndrücker perfekt zu machen. Die heimischen Hartz-IV-Empfänger stehen indes an der karitativen Tafel in der Schlange an, um an unverkäufliche Lebensmittel aus den Supermärkten zu gelangen, weil ihre Sozialbezüge angesichts ständig steigender Preise zur Deckung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr ausreichen.

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