De Maizière bedauert Abzug von französischen Besatzern

Die französische Besatzungsmacht zieht aus der BRD nun ihre letzte Kampfeinheit ab. Das berichtete jüngst das Nachrichtenmagazin der Spiegel. Das 110. Infanterieregiment der Franzmann-Armee war auch Teil der deutsch-französischen Brigade (DFB). Seit 1964 waren die Besatzer der vermeintlich „Grande Nation“ im baden-württembergischen Donaueschingen stationiert.

Besatzungshörig, wie man die Bundesregierung kennt, bedauerte der deutsche Kriegsminister Thomas de Maizière (siehe Bild) den Abzug der volksfeindlichen Okkupanten. Das Besatzungsregiment hätte angeblich einen langjährigen und erfolgreichen Beitrag zur gelebten deutsch-französischen Freundschaft geleistet, meinte de Maizière weiter. Worin dieser „Beitrag“ tatsächlich zum Wohle des deutschen Volkes lag, erklärte der Kriegsminister nicht.

Deutschland hat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges bis heute noch keinen Friedensvertrag mit den Besatzungsmächten und daraus resultierend nicht die volle Souveränität. Wie auch bei den amerikanischen Besatzern ist der Truppenabzug der Franzosen aber nur den rigorosen Sparplänen der Länder geschuldet und kein Beleg für eine wachsende politische Eigenständigkeit der BRD. Die Besatzungsstatute sind nachwievor gültig, wie nicht nur der Finanzminister Wolfgang Schäuble am Rande einer IWF-Tagung, sondern selbst der volksfeindliche Linkspartei-Chef Gregor Gysi im Rahmen der NSA-Spitzelaffäre öffentlich zugaben.


Kriegsminister Thomas de Maizière

Die Partei DER DRITTE WEG lehnt hingegen die Stationierung und Unterhaltung fremder militärischer Stützpunkte auf deutschem Territorium grundsätzlich ab. Eine Beteiligung an Kriegseinsätzen der Bundeswehr im Ausland wird zudem kategorisch nicht befürwortet. Ziel der Partei ist der Austritt Deutschlands aus der NATO und die Schaffung eines souveränen Nationalstaates, dessen Belange weder in Paris, Washington oder Brüssel entschieden werden sollten, sondern ausschließlich in Berlin von gewählten deutschen Volksvertretern.

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