EU-Klo-Inspektoren wollen WC-Spülung regulieren

Die Bürokraten der Europäischen Union (EU) kriechen ja bekanntlich seit Jahren immer wieder in der letzten Ecke des Kontinents herum, um vermeintliche Mißstände aufzudecken, denen man dann zur Gängelung der Bürger mit stets abstrusen Regelverschärfungen begegnet. Nach zwei Jahren umfaßender Studie sind die Brüsseler Schnüffler in ihrer Suche nun auch bei den abendländischen Pissbecken angekommen. Die Untersuchungsergebnisse der Urin-Studie wurden jüngst in einem 60seitigen Bericht vorgestellt, der die Toiletten-Gewohnheiten der EU-Bürger minutiös auflistete.

Die bürokratischen Klo-Spitzel äußerten in dem Urin-Report ihre massive Unzufriedenheit über das Klogang-Verhalten der Menschen innerhalb der EU. Viel zu viel Wasser werde nach Meinung der Brüsseler Rinnstein-Schnüffler verbraucht und man schlägt entsprechende Regularien vor, um den Wassereinsatz zu vermindern. Insgesamt 6 Liter pro Spülung sind laut den europäischen Klo-Inspektoren den Bürgern zu genehmigen.

Kontrolliert werde dies zurzeit jedoch nicht, da auch in Europa noch nicht alle Toiletten so umgerüstet werden können, daß sie kurzfristig diesen Spülstandard erreichen. Das heißt aber nicht, daß die EU auch für ewig vor der Überprüfung der Toilettenbenutzung halt machen wird. Die Neu-Errichtung eines Europa-Klo-Ministeriums zur Bespitzelung des Spülverhaltens auf abendländischen Toiletten würde sicher viele geplagte Bürger innerhalb der EU nicht sonderlich verwundern.

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