Sachsen: Proteste gegen Asylanten zeigen erste Wirkung

In Sachsen sind im nächsten Jahr die Landtagswahlen angesetzt. Angesichts der immer lauter werdenden Proteste im Freistaat in Punkto fehlgeleiteter Asylpolitik gesteht nun zumindest der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) offiziell in der Systempresse Fehler in der Unterbringungspraxis des Landes ein.

Laut Tillich war man mit dem Zustrom der Asylanten in Chemnitz überfordert, gab er nun kleinlaut zu. Dort kam es mehrfach zu brutalsten Ausschreitungen unter den Asylbewerbern selbst, wobei in der gewalttätigsten Nacht alleine über 20 Ausländer verletzt wurden. Danach siedelte man einen Teil der asylsuchenden Schlägerbande schnell ins erzgebirgische Schneeberg um, wo sich nun allerdings die Einwohner wehren, weil es dort vermehrt zu Diebstählen kommt.

Nachdem 1.500 Schneeberger ihren Unmut und Zorn gegen die Asylantenkriminalität auch durch eine Protestkundgebung öffentlich bekundeten, wurden sie von den üblichen volksfeindlichen linken Gestalten aber auch von CDU-Parteigenossen des Herrn Tillich reflexartig als fremdenfeindlich und rechtsextrem in den Medien verunglimpft. Mit ihrem Nazi-Stigma erreichten die ausländerfreundlichen Gutmenschen allerdings gerade das Gegenteil ihrer Mundtot-Propaganda. Als bundesweit beispielgebend ging die Bürgerschaft gegen die Massenunterkunft für Asylanten bei der letzten Demonstration mit schon gut 2.000 Menschen auf die Straße und zeigte so deutlich, daß sie ihren berechtigten Widerstand von der politischen Klasse nicht kriminalisieren läßt.

Das scheint nun auch dem Ministerpräsidenten und seiner Parteikollegen aufgefallen zu sein und man befürchtet bei den Christdemokraten bei der der nächsten Landtagswahl offensichtlich massive Protestwahlstimmen aus den asylbetroffenen sächsischen Gebieten. Deshalb lenkt man zumindest verbal nun ein und Tillich spricht von einer Überforderung durch die Unterbringung der Asylanten in Schneeberg, was bisher vehement geleugnet wurde. Auch verteidigte der sächsische Regierungschef aufgesetzt die Schneeberger Einwohner gegen den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein und ausländerfeindliche Motive zu hegen. In einer wahren Anbiederungsorgie an die Asylkritiker sprach er sich dann noch für eine Beschleunigung der Asylverfahren und die rasche Rückführung abgelehnter Bewerber aus. „Genauso können wir keinen dulden, der straffällig geworden ist“, sagte Tillich vor Parteidelegierten in Chemnitz, wo ebenfalls auf der Straße von besorgten deutschen Bürgern gegen die Asylantengewalt demonstriert wurde. Daß Tillich Selbstverständlichkeiten, daß straffällig gewordene Asylanten hier nicht geduldet werden, als großen Wurf in Sachen energischen Eingreifens des Staates verkauft, ist eine selbstentlarvende Frechheit ohne Gleichen.

Tillichs Akt der durchsichtigen medialen Unterwerfung, in der er sich dafür ausspricht, daß hier geltende Gesetze auch Anwendung finden, wird aber sowieso nur bis höchstens zur nächsten Wahl anhalten. An den verheerenden Zuständen in den von der Asylantenflut betroffenen Ortschaften wird sich angesichts der Lippenbekenntnisse des Wahlkämpfers Tillich wohl nicht viel ändern. Trotzdem zeigt der Fall Schneeberg, daß konzentriert organisierter Protest auch bei der politischen Klasse nicht unverhallt vorüber geht. Gäbe es zehn, elf, zwölf Schneeberger Verhältnisse alleine in Sachsen, würde sich oben auch mehr bewegen. Aber ein Anfang ist zumindest gemacht und die Losung, die auf den Anti-Asyl-Demos immer wieder von den Einwohnern erschallt, darf bei keinem in Vergessenheit geraten: „Wir sind das Volk!“

Bild: Anton Chalakov / www.bigstockphoto.com





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