
Die Staatsanwältin Carine Greff äußerte zur Einbruchsserie: „Wir gehen davon aus, dass sich der Handlungsradius der Einbrecherbande auf das Südelsass und den Raum Belfort erstreckt hat", Weitere Taten in der Schweiz oder Deutschland könne sie aber nicht ausschließen. Die Mitglieder der Zigeunerbande sollen vornehmlich mittags oder bei Dunkelheit in Wohnungen und Einfamilienhäuser eingestiegen sein. Entweder schlugen die Kulturbereicher, wenn niemand daheim war, eine Scheibe ein, oder sie benutzten einen Dietrich.
Nach ihren Touren sollen die Einbrecher den erbeuteten Schmuck regelmäßig bei einem Freiburger Händler abgeliefert haben. Die Staatsanwaltschaft Freiburg bestätigte, daß sie einem Ersuchen der französischen Behörden nachgekommen sei, es jedoch keine Festnahme gegeben habe.
Die seit April laufenden Ermittlungen zeigten auch, daß die Bande für einige Wochen Verstärkung aus Rumänien erhielt. Laut dem deutsch-französischen Polizeizentrum Kehl ist die Zahl an Wohnungseinbrüchen ein Dauerproblem. Im Südelsass ist sie 2013 um 55 Prozent gestiegen.
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