
Nun sollen ausgerechnet zwei türkische Studentinnen, ein junger Mann und eine Frau, die in Budapest studieren, laut aktuellen polnischen Zeitungsmeldungen vor dem Konzentrationslager Auschwitz gemeinsam den so genannten „Hitlergruß“ gezeigt haben. Beim Hitergruß-Posing für ein unvergessenes Erinnerungsfoto vor dem Eingangsschild des Internierungslagers, das die Losung „Arbeit macht frei“ ziert, wurden die Geschichtsstudenten aber von der Polizei erwischt und nun vor Gericht gestellt. Auch in Polen ist wie in der BRD die freie Meinungsäußerung extrem beschnitten und das Verwenden von politisch unkorrekten Symbolen unter massive Strafe gestellt.
Der 22-jähriger Mann und die gleichaltrige Frau wurden dann auch wegen angeblicher "Propagierung des Nationalsozialismus" und "der Entweihung einer Gedenkstätte" zu sechs Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt. Eins haben die Studenten vom Bosporus aber auf jeden Fall erreicht: Das Erinnerungsfoto wird tatsächlich alleine durch die Umstände für beide „unvergesslich“ bleiben.













