Social Media trifft Realität – die „Generation Deutschland“ in Schwerin

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Stützpunkt Nord/Ost/Social Media trifft Realität – die „Generation Deutschland“ in Schwerin

Die Demo der „Generation Deutschland“ in Schwerin, vergangenen Sonnabend, förderte einen grundlegenden Unterschied zwischen verbürgerlichten, jungen Patrioten und nationalrevolutionären, jungen Nationalisten zu Tage.

Beim Blick in die sozialen Medien einiger Aktivisten der „Neuen Rechten“ findet man in erster Linie Kinder der Zeit. Ein völlig überzogenes Geprotze von unnötigen Luxusgütern in Form von dicken Autos, Zigarren, gekühltem Prosecco, Pelzmänteln; eben dem “guten Leben”. Dieser gelebte Materialismus mischt sich dann mit einer kämpferischen, maskulinen Darstellung von Fotos beim Schießtraining, aufgepumpt im Fitnessstudio, einer gespielten Männlichkeit wie hart man sei, vermummt mit Schriftzügen wie “white boys are fucking back”. Immer wieder findet man auch die Aussage, dass andere noch nicht wütend genug sind, um aktiv zu werden und wie standhaft und bereit man sei.

Wütend genug und bereit war an dem Tag auf jeden Fall ein Trupp der Antifa, die ein kleines Geplänkel anstieß. Über die ”Standhaftigkeit” der jungen Patrioten muss dann aber wohl selbst die Antifa überrascht gewesen sein.

Wie wir an dem Video des Antifa-Angriffs ablesen und auch hören können, wird schon ab Sekunde 1 der Rückwärtsgang eingeschaltet. Optisch fit ziehen die Patrioten streng gescheitelt, in Muskelshirt und mit Megaphon erst selbstbewusst durch die Straße, bis ihnen ein paar vermummte Antifas entgegentreten. Man geht eigentlich davon aus, dass man sich nun nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, aber stattdessen heißt es, mit panischen Blicken nach hinten, aus den eigenen Reihen sofort “zurück Jungs, zurück!”. Der Rest des Videos, was man selbst gefilmt, auf Social Media breit hochgeladen und nun wieder größtenteils gelöscht hat, ist dann recht armselig.

Scheinbar hat das gutbürgerliche Leben den Mut bei den meisten Patrioten weggespült.

Im Nachhinein kreidet man der Polizei sogar noch ein fehlendes Sicherheitskonzept für den Tag an. War aber gleichzeitig nicht in der Lage, ein eigenes Sicherheitskonzept zu stellen. Wenn man den harten Kämpfer für Deutschland auf Social Media spielt, aber in der Realität, bei realen Problemen die Polizei Schuld ist und nicht man selbst, dann schmeckt abends das Bierchen mit den Kumpels oder die Zigarre mit dem eisgekühlten Schaumwein wohl nur noch halb so gut.

Wir heißen Angriffe auf junge, deutsche Aktivisten, welche einen gewissen Nationalstolz verspüren, natürlich nicht gut. Sagen aber ganz klar, dass Poser, welche der Jugend einen fraglichen, weichgespülten Lebensstil vermitteln, kein Vorbild sein können. Wir sagen auch, dass eine dekadente Lebensführung keinen Menschenschlag für große Veränderungen bilden wird.

Wir haben als Nationalrevolutionäre einen anderen Weg gewählt. Mehr Sein als Scheinen ist unser Grundsatz.

Was es bedarf in dieser Zeit, ist eine Tatjugend, die in erster Linie dadurch tätig ist, dass sie selber lebt, was sie fordert und darstellen will, und keine “Kämpfer”, für die der Kampf nur eine Freizeitbeschäftigung oder eine willkommene Veranstaltung am Wochenende ist.

Verlass‘ dich nicht auf andere. Komm‘ als junger Mensch zur nationalrevolutionären Jugend und werde ein aktiver Teil der Bewegung, hinein in den III. Weg!

Noch keine Kommentare.

Kommentieren

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2500 begrenzt.

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.