AOK: Deutsche Kliniken verschulden jährlich 19.000 Tote

Es bleibt einem die Spucke weg, wenn man sich ansieht, was da jüngst der aktuelle Krankenhausreport der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) ans Tageslicht beförderte: Gut 19.000 Menschen in Deutschland sterben in Krankenhäusern durch Hygienedefizite, falsche Medikamente und organisatorisches Chaos. Selbst der Verkehrsbereich in Deutschland hat somit jährlich weniger Opfer zu beklagen als die deutschen Kliniken. Genauer gesagt, verzeichnen die Krankenhäuser durch eigentlich unnötige Fehler im Gesundheitswesen fünfmal so viele Todesfälle wie der Straßenverkehr hierzulande.

Die Zahlen sind ein Skandal in einem der reichsten Länder der Welt. Anstatt hier aber im mittlerweile heruntergewirtschafteten Gesundheitswesen Abhilfe zu schaffen werden nachwievor Millionen und Milliarden für volksfeindliche Vorhaben durch die politische Klasse aus dem Fenster geworfen. Ein aufgeblähter Rüstungsetat, imperialistische Kriegsabenteuer im Ausland und die Subventionierung des Sozialtourismus und Asylmißbrauchs sind nur einige Punkte, für die jährlich hart erarbeitete Steuergelder verbrannt werden, anstatt die eigene Gesundheitsfürsorge in der BRD auf Vordermann zu bringen.

Experten der Gesundheitsbranche sind sich einig, daß man dem Massensterben in den deutschen Hospitälern schnell Herr werden könnte. Zum Beispiel durch bessere Hygienevorschriften und größere Spezialisierung der hier existenten Kliniken. Auch die schlechte Bezahlung und arbeitstechnische Überbelastung des Krankenhaus-Personals fordert aber seinen Tribut und drückt sich in den jährlichen Sterbezahlen aus. Viele gut ausgebildete deutsche Ärzte verlassen aufgrund des niedrigen Lohnniveaus immer öfters ihren Arbeitsplatz am deutschen Krankenhaus und wandern in jene Länder aus, die das doppelte oder dreifache an Gehalt bezahlen und weniger Arbeitsstunden pro Tag veranschlagen.

Dafür rutschen hingegen schlechter ausgebildete Mediziner aus den osteuropäischen Ländern nach, die zudem noch oft unter massiven Sprachdefiziten leiden und sich mit den Patienten daher überhaupt nicht eingehend in Deutsch unterhalten können. So wirkt sich auch hier die Ausbeutung des Kapitalismus von Personal und Strukturen negativ auf das Gesundheitswesen aus und die Lohndrückerei im medizinischen Bereich fordert am Ende sogar diverse Menschenleben.





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