Demos gegen KZ´s in Israel

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Erneut kam es im zionistischen Gebilde zu Demonstrationen von asylsuchenden Afrikanern gegen die dort frisch für Flüchtlinge eingerichteten staatlichen Konzentrationslager. Mehrere tausend afrikanische Asylanten protestierten mehrere Tage hintereinander vor den Botschaften der USA, der BRD, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens und Kanadas in Tel Aviv. Vor den diplomatischen Vertretungen forderten die Afrikaner die Unterstützung der so genannten „Westlichen Wertegemeinschaft“ (WWG), um bessere humanitärere Bedingungen im Nahost-Terrorstaat für sich zu erreichen.

Das zionistische Parlament hatte erst jüngst ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, Flüchtlinge ohne gültige Visa auf unbegrenzte Zeit festzuhalten. Israel sieht sich seit dem Jahr 2006 einem Zustrom von rund 60.000 illegalen Einwanderern zumeist aus Eritrea und dem Sudan gegenüber, welche über die einst durchlässige Grenze zu Ägypten ins Land einsickerten. 2012 wurde ein Grenzzaun errichtet, der die Einreise auf diesem Weg so nicht mehr möglich macht. Nach ihrem illegalen Grenzübertritt forderten die meisten Afrikaner Asyl im zionistischen Gebilde.

Die nun verschärften Regelungen sehen auch vor, daß die Flüchtlinge in ein Konzentrationslager in der israelischen Wüste geschickt werden können. Laut dem Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind bereits Dutzende illegal eingereiste Afrikaner in das KZ verschleppt worden, darunter auch Frauen und Kinder. Die Asylanten dürfen das israelische KZ zwar verlassen, müssen sich aber dreimal täglich dort melden.

Bild: Yuinai / www.bigstockphoto.com

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