
Das zionistische Parlament hatte erst jüngst ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, Flüchtlinge ohne gültige Visa auf unbegrenzte Zeit festzuhalten. Israel sieht sich seit dem Jahr 2006 einem Zustrom von rund 60.000 illegalen Einwanderern zumeist aus Eritrea und dem Sudan gegenüber, welche über die einst durchlässige Grenze zu Ägypten ins Land einsickerten. 2012 wurde ein Grenzzaun errichtet, der die Einreise auf diesem Weg so nicht mehr möglich macht. Nach ihrem illegalen Grenzübertritt forderten die meisten Afrikaner Asyl im zionistischen Gebilde.
Die nun verschärften Regelungen sehen auch vor, daß die Flüchtlinge in ein Konzentrationslager in der israelischen Wüste geschickt werden können. Laut dem Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind bereits Dutzende illegal eingereiste Afrikaner in das KZ verschleppt worden, darunter auch Frauen und Kinder. Die Asylanten dürfen das israelische KZ zwar verlassen, müssen sich aber dreimal täglich dort melden.
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