Julfeier 2013 in Flandern

Die Julzeit wird wie jedes Jahr besonders würdig in Flandern von den ehemaligem Ostfrontkämpfern gefeiert. Aus Äpfel hergestellte Julleuchter, Tannengrün und ein mit germanischen Runen geschmückter Weihnachtsbaum verleihen dem großen Saal den feierlichen Rahmen. In unerschütterlicher Treue erinnern die Flamen an den gemeinsamen Kampf und an eine Zeit, in der sie auf ein selbstständiges Flandern in Europa hofften.

Mit diesem Erinnern trafen sich wie jedes Jahr mehr als 120 Flamen jeder Altersgruppe, um in einer zweistündigen Feier der gefallenen Kriegskameraden und der Julzeit zu gedenken. Als Vertreter der Partei „ Der III. Weg“ war ich stolz, von den alten Kameraden eingeladen geworden zu sein.

Zu Beginn der Feierstunde wurde gemeinschaftlich die flämische Version des Treueliedes gesungen. Dabei ergreift jeder die Hände seiner Nachbarn, um die verbindende Kameradschaft zu zeigen. Für jeden Monat des Jahres wurde eine Kerze angezündet und mit je einem Lied und einem Gedicht die Julzeit gefeiert. Für uns als Deutsche waren zwei Gedichte in deutscher Sprache über die Kraft der Toten sehr ergreifend, viele der alten Kämpfer hatten dabei Tränen in den Augen.

Höhepunkt der Feier war der „Soldatenchor“. Dieser schmetterte ca. 45 Minuten lang alte Kampf- und Soldatenlieder. In dem Glauben, diese Kameradschaft auch nächstes Jahr zu vertiefen, trennte man sich nach einem gemütlichen Zusammensein.

Stolz und Glück erfüllte unsere Herzen, diese alten Kämpfer noch kennen gelernt zu haben.