Pfaffe beklaut Messdiener

Wer heute in den Pfaffen der deutschen Staatskirchen noch eine besondere moralische Instanz vermutet, scheint hinter dem Mond zu leben. Nicht nur, daß die Würdenträger der Glaubensgemeinschaften überproportional immer wieder durch abscheuliche Kindersex-Taten auffallen, nein, auch am politischen „K(r)ampf gegen Rechts“ beteiligen sich die Kirchenfunktionäre übereifrig, um von ihren schmutzigen Praktiken in den Sakristeien der Gotteshäuser abzulenken.

Die Verschwendungssucht deutscher Bischöfe hat die letzten Monate die deutschen Gazetten mit Negativschlagzeilen geradezu überhäuft. Viele Menschen hierzulande haben inzwischen aber erkannt, daß die Kirche als Institution, welche oft von üblen Typen in verantwortlicher Stellung infiziert ist, mit dem persönlichen Gottesglauben aber an sich überhaupt nichts zu tun hat. Massive Kirchenaustritte folgten daraufhin, doch wirklich einsichtig zeigen sich die Kirchenfürsten bis heute nicht. Schaut man bei den Staatskirchen tiefer in deren Kirchenbücher, kann es einem mitunter schwindelig werden.

In der Gemeinde Oberkail in der Eifel kam nun ein besonders dreister Fall der Untreue und der Unterschlagung von Spendengeldern ans Tageslicht. Der leitende Staatsanwalt in Trier ermittelt dort gegen einen Pfarrer, der sich nun vorauseilend selbst anzeigte, nachdem die Buchprüfung Unregelmäßigkeit aufweiste. Der dreiste „Mann Gottes“ gab inzwischen zu, von einem Konto seiner Messdiener Geld gestohlen zu haben, um damit andere Dinge zu bezahlen.

In einem zweiten Fall machte sich der Priester über die Spendengelder von Kommunionkindern seiner Gemeinde her, die er wiederum zweckentfremdet ausgab. Das zuständige Bistum will erst interne Untersuchungen einleiten, wenn die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen am Ende sind. Weiter äußerte man sich nicht, wie das so üblich ist im Kirchendunkel, um entsprechende Skandale auszusitzen. Wer aber immer noch so dumm ist diese kirchlichen Vereinigungen mit Spenden und seinen Steuergeldern zu unterstützen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Jesus Christus würde heute die Bagage im heuchlerischen Talar wie einst die ausbeuterischen Händler aus dem Tempel in Jerusalem gewaltsam heraustreiben.





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