
Zu den inländerfeindlichen Meldungen paßt auch das Ergebnis eines Gutachtens, das die Bundesrepublik im Oktober 2013 in Auftrag gegeben hat, aber bis heute noch nicht offiziell vorstellen ließ. In der 41-seitigen Expertise des Jenaer Rechtswissenschaftlers Eberhard Eichenhofer, die der Postille „Die Zeit“ exklusiv vorzuliegen scheint, heißt es, daß die Zahlung von Kindergeld an EU-Ausländer in Deutschland nicht an ein bestimmtes Verhalten der Empfänger geknüpft werden dürfe.
Die Durchsetzung der überaus vernünftigen und populären Forderung vieler Deutscher, das Kindergeld für EU-Ausländer auch an den Schulbesuch zu knüpfen ist und beispielsweise Zigeuner-Familien, die ihre Kinder betteln lassen und zur Prostitution anhalten, nicht auch noch mit Kindergeld unterstützt werden dürfen, hätte dabei keine Chance, erklärt Eichenhofer in seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Das Gutachten schlägt sich so eindeutig auf die Seite des deutschfeindlichen EU-Sozialkommissars Laszlo Andor, der meint, das deutsche Sozialwesen müsse für alle EU-Ausländer offen sein und ein pauschalisiertes Ausschließen von Hartz-IV-Leistungen für europäische Sozialtouristen sei mit den geltenden EU-Gesetzen nicht vereinbar. So schreibt auch Eichenhofer in seinem staatlich finanzierten Regierungspamphlet: "Der deutsche Sozialstaat ist nicht der Sozialstaat der Deutschen, sondern schützt und fördert die in Deutschland wohnenden und beschäftigten Menschen, einerlei, welche Staatsangehörigkeit sie haben".













