
Auch wegen dem nun fast schon legendär gewordenen spaßigen „Gaucho-Tanz“, den die bundesdeutsche Elf bei ihrer Siegesfeier am Brandenburger Tor in gebückter Haltung veranstaltete, konnten es die verkorksten linksextremistischen Spaßbremsen ebenfalls nicht lassen, hier den Spielern der Mannschaft einen wie auch immer gearteten Rassismus vorzuwerfen. Auf der linksextremistischen Netzplatzform „Netz gegen Nazis“ wird massiv gegen die deutschen Spieler Stimmung gemacht. Dort heißt es bezüglich des Tanzes wörtlich: „Er war aber geschmacklos, unüberlegt und überflüssig, und wertet die Gegner ab.“
Doch nicht nur in heimischen Gefilden ergoss sich die Haßpropaganda von volksfeindlichen Kräften über die Nationalmannschaft und ihre Fans. Auch in Südamerika wurden die Deutschen Opfer germanophober Verbalentgleisungen. In der argentinischen Sportzeitung „Olé“ empörte man sich aufgesetzt angesichts der originellen Tanzeinlage und faselte von einer „rassistischen Provokation.“ Zudem wurde vollkommen widersinnig behauptet: „Die Deutschen schauen von oben herab. Sie denken, sie sind eine andere Rasse.“ Welche „Rasse“ das genau sein soll, wo doch zahlreiche BRD-Spieler bekanntlich einen neudeutschen Migrationshintergrund besitzen, darüber schwieg sich die dortige Journaille natürlich aus.
Selbst einer der bekanntesten Journalisten Südamerikas, Victor Hugo Morales, kotze während einer Radio-Sendung deutschfeindlich ins Mikrofon: „Diese deutschen Spieler sind ekelhafte Nazis. Mit derselben Stufe Blödsinn und Glaube an Überlegenheit haben sich die Deutschen gegenüber Juden, Zigeunern und 6 Millionen Menschen benommen, die sie in der 30er und 40er Jahren getötet haben.“ Der gebürtige Uruguayer setze noch eins obendrauf: „Daß sie sich so verächtlich gegenüber anderen verhalten zeigt, daß es immer noch einen Teil in Deutschland gibt, der sehr krank ist. Diese kranken Spieler zeigen, daß sich Deutschland nicht so sehr geändert hat, wie man es 2006 zeigen wollte.“
Wer nun wohl der „Krankere“ ist, darüber ließe sich trefflich streiten. Die Argentinier selbst, die eigentlichen – wenn überhaupt – „Betroffenen“ des Gaucho-Tanzes, nehmen die Aktion mehrheitlich eben so, wie sie gemeint war – nämlich als Spaß. Unzählige Male hatten deutsche Spieler, DFB-Vertreter, bundesdeutsche Sportjournalisten und zahlreiche Zuschauer die gute Leistung des argentinischen Teams nach dem Finale offiziell in Stellungnahmen gewürdigt. Die nun gezielt verbreitet antideutsche Hetze von inländischen Linksextremisten und internationalen Deutschenhassern wird an dem gegenseitigen Respekt beider Völker nichts ändern.
(Bild: Screenshot Amazon)













