
Auf der Netzplatzform der „Neuen Rheinischen Zeitung – Online“ verfaßte die antizionistische Publizistin, die heute in Baden-Württemberg wohnt, gegen die westliche Welt folgende Anklageschrift: „Grausame Taten erlebten wir auch in Gaza, als die ´Jüdische Verteidigungsarmee` ganze palästinensische Familien ausrottete und der Zivilbevölkerung tödliche Luftangriffe auf dicht besiedelte Wohngebiete bescherte – immer unter dem Vorwand nur ´gegen den Terror` im Einsatz zu sein. Nicht einmal Lazarettschiffe oder andere humanitäre Hilfe schickten wir bei diesem schmutzigen ´jüdischen Massaker` an der abgeriegelten Bevölkerung nach Gaza! War das nicht unterlassene Hilfeleistung, jenseits jedes zivilisierten Handelns? Ist das die ´Christlich-Jüdische Wertegemeinschaft`?“
Eine Expertenkommission der palästinensischen Autonomiebehörde bezifferte indes die Kosten für den Wiederaufbau des massiv zerstörten Gaza-Gebietes auf rund sechs Milliarden Euro. Tausende Häuser und nahezu die ganze Infrastruktur des am Mittelmeer liegenden Küstenstreifens wurden durch die zionistischen Todesschwadronen zerstört oder beschädigt. Über 2.100 Opfer, darunter fast 500 Kinder, zählte das 51-tägige Terrorbombardements der israelischen Armee.
Der Palästinensische Wirtschaftsrat für Entwicklung und Wiederaufbau (Pecdar) schätzt nun, daß selbst bei einer vollständigen Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens durch Israel mindestens fünf Jahre ins Land ziehen werden, um das größte Ausmaß der Zerstörungen zu beseitigen. Die 13 Autoren des Pecdar-Berichts wollen jetzt angesichts der großflächigen Bombardierungen aus der Not eine Tugend machen. Sie schlugen vor, die geschätzten 2,2 Millionen Tonnen Schutt der zerstörten Häuser für eine neue Landgewinnung des Gaza-Streifens vor der Küste zu nutzen.













