
Die Finanzbehörden im Merkelland ermittelten deshalb 2013 auch schon in gut 40.000 Fällen gegen ausländische Antragssteller wegen des Verdachts auf Kindergeldbetrug. Aber nicht einmal bei 1.000 Vorgängen wurde am Ende tatsächlich auch die Staatsanwaltschaft als Ermittlungsstelle eingeschaltet. Die Chance erwischt zu werden ist bei der Zahnlosigkeit des trägen bundesdeutschen Beamtenapparates also nur äußerst gering. Das spricht sich in den kriminellen Kreisen insbesondere in Osteuropa sehr schnell herum und fordert so neue Betrügereien geradezu heraus.
„Der Spiegel“ bilanzierte jüngst erst nüchtern – trotz der prallen Auftragsbücher kapitalistischer Großunternehmen – die desaströsen sozialen Verhältnisse vieler Deutscher in der Bunderepublik. „Wachstum und eine geringe Arbeitslosenquote haben keine Verbesserung gebracht: Nach wie vor muss eine hohe Zahl von Bundesbürgern mit hohem Risiko leben, in die Armut abzurutschen,“ schreibt das Nachrichtenmagazin aus Hamburg. So gilt inzwischen jeder Sechste bei uns im „reichen“ Merkelland bereits als armutsgefährdet.
Die politische Klasse und die über ihr thronende kapitalistische Ausbeuterschaft in Deutschland hat demnach eine wahre soziale Schreckensbilanz aufzuweisen: 300.000 Obdachlose, 500.000 Rentner in Altersarmut, bei gleichzeitig über zwei Millionen Kindern, die unter der Armutsgrenze ihr karges Dasein fristen und viele davon nicht einmal am Tag ein warmes Essen bekommen. Abartige Zustände, die nicht verwundern, wenn man jedoch weiß, daß deutsche Steuergelder mit dem Füllhorn an die Nachkommenschaft von Ausländern in deren Heimatländer herausgeschmissen werden.













