US-Bericht entlarvt CIA als Folterbehörde

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US-Senatoren der demokratischen Partei haben jüngst einen umfangreichen und zuvor geheimgehaltenen Bericht in den Vereinigten Staaten teil-veröffentlicht, der den US-Auslandsgeheimdienst CIA eindeutig als grausame Folterbehörde entlarvt. Manche Stellen über die entmenschten Folterpraktiken sind in der Ausarbeitung zwar noch geschwärzt, doch selbst das jedermann Zugängige läßt dem Leser das Blut in den Adern gefrieren. So haben die CIA-Schergen nach dem 11. September 2001 bei teilweise willkürlich und völkerrechtswidrig festgenommenen Personen das so genannte Waterboarding* betrieben oder diese stundenlang nackt an den kalten Fußboden gefesselt. Hierbei kam es auch immer wieder zu Sterbefällen unter den brutalst Malträtierten. Zudem wurden den Gefangenen auch Schläuche zur Zwangsentleerung eingeführt und die bemitleidenswerten Opfer anal penetriert, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet.

CIA-Chef Brennan entgegnete auf den Folterbericht der Senatoren, die sich auch auf die Verhörpraktiken in geheimen Gefängnissen in Polen beziehen, nur lapidar, daß die angewandten Methoden sicher hart und in einigen Fällen auch abscheulich seien. Das Wort Folter nahm er aber nicht in den Mund sondern bagatellisiert vielmehr die menschenverachtende Behandlung als ein „Verhör unter verschärften Bedingungen“. Zahlreiche Länder und Gefangenenhilfsorganisationen fordern weltweit nun auch die juristische Verurteilung der us-amerikanischen Verantwortlichen für die systematischen völkerrechtswidrigen Verbrechen vor einem ordentlichen Gericht. Der ehemalige US-Botschafter und Ex-Deutschland-Chef einer us-amerikanischen Investmentbank John Kornblum und andere führende imperialistische US-Politiker lehnen jedoch ein juristische Konsequenz kategorisch ab. Laut Kornblum, der auch gerne immer wieder durch deutsche Talk-Shows tingelt, hätten die CIA-Folterknechte nur auf der Basis von Anweisungen gearbeitet und seien deshalb rechtlich nicht zu belangen.

Die Folterungen, so auch die ernüchternden Erkenntnisse der US-Regierung, haben in keinem bekannten Fall dazu beigetragen, einen Anschlag gegen amerikanische Einrichtungen oder Staatsangehörige zu verhindern. Aufgrund des Folterberichtes wurden nun weltweit bei US-Einrichtungen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, weil die US-Behörden Racheakte insbesondere aus der empörten arabischen Welt befürchten.

*Als Waterboarding wird eine Foltermethode des simulierten Ertränkens bezeichnet. Beim Opfer wird durch Ausnutzen des Würgereflexes physiologisch der Eindruck unmittelbar drohenden Ertrinkens hervorgerufen, indem durch ein Tuch über Mund und Nase, das ständig mit Wasser übergossen wird, der Atemwiderstand stark erhöht wird. Durch das Fixieren des Folteropfers in einer Position, in der sich der Kopf tiefer befindet als der restliche Körper, soll das Eindringen von Wasser in die Lungen und ein darauffolgendes tatsächliches Ertrinken verhindert werden. Waterboarding wird als Trauma wahrgenommen. Je nach der allgemeinen psychischen Stabilität des Opfers kann es zu schweren bis irreversiblen traumareaktiven Erkrankungen kommen. (Quelle: Wikipedia.org)

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