Israel unterstützt Dschihadisten

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Die völkerrechtswidrig besetzten Golanhöhen sind wieder einmal zum Kriegsschauplatz geworden. Infolge des syrischen Bürgerkrieges bekämpfen sich dort viele Parteien mit unterschiedlichen Interessen . Auch der größte Kriegstreiber der Region, Israel, mischt sich immer wieder in die Angelegenheiten anderer Staaten ein. Es kam wiederholt zu Angriffen seitens Israels auf die syrische Armee und die libanesische antizionistische Freiheitsbewegung „Hisbollah“.

Zwei israelische Drohnen stiegen erst kürzlich über der eigentlich entmilitarisierten Pufferzone auf. Sie flogen nach Nordwesten in Richtung der Stützpunkte der syrischen Armee. Plötzlich stieg Rauch auf. Die Drohnen kamen zurück und landeten wieder in Israel. Die libanesische Hisbollah meldete, dass fünf ihrer Kämpfer auf den syrischen Golanhöhen getötet wurden. Diverse Medien berichteten, dass zudem auch sechs iranische Militärs getroffen wurden seien. Der Iran bestätigt lediglich einen toten General. Gestern schlug die Hisbollah zurück und attakierte einen israelischen Militärkonvoi. Mindestens zwei israelische Soldaten kamen dabei ums Leben. Der Iran unterstützt den rechtmäßigen Präsidenten Syriens Baschar Al-Assad genauso wie die Hisbollah im Kampf gegen islamistische Terrormilizen wie die Al-Nusra Front oder den Islamischen Staat [IS]. Aus der eigentlich demilitarisierten Zone der Golanhöhen kam es in Folge des Bürgerkrieges immer wieder zum Beschuss der von Israel besetzten Gebiete.

  • Angriffe auf Israel: Mindestens dreimal wurde versucht von der Pufferzone aus, Sprengsätze in Israel zu legen. Zudem schlugen mehrmals Raketen und Geschosse in den von Israel besetzten Golanhöhen ein.Ob es sich dabei um gezielte Angriffe oder nicht viel mehr um Kreuzfeuer handelt, bleibt unklar. Dabei gab es einen Toten und zwei verletzte Israelis.
     
  • Israels Antwort:Israel schlug mindestens fünf Mal zurück. Kein einziges Mal machte Israel die Al-Nusra-Front für die Angriffe verantwortlich. Stattdessen beschoss oder bombardierte Israel jedes Mal die syrische Armee und ihre Verbündeten. Dabei starben 7 Soldaten der syrischen Armee und 47 wurden verletzt. Diese Angriffe sind genauso wie Attacken auf den Iran gegen alle völkerrechtlichen Regelungen, über die sich der Judenstaat seit dem ersten Tag seiner Gründung hinwegsetzt.

     

  • Israels Hilfe:Uno-Berichte ergeben, dass syrische „Aufständische“ mit israelischen Soldaten „interargieren“. So werden beispielsweise Verwundete in Israel behandelt. Außerdem liefert die israelische Armee auch Kisten mit ungeklärtem Inhalt an die Islamisten der Al-Nusra Front. Laut Israel handelt es sich dabei um humanitäre Hilfe, Nahrung, Decken, Medikamente und medizinische Hilfe. Israel gibt freilich zu, dass sie dabei nicht nachfragen ob es sich um Kämpfer oder Zivilisten handelt.

Die Al-Nusra-Front wird von der Uno als Terrororganisation eingestuft. Doch bisher scheint sie Israel in Ruhe zu lassen – noch bekämpfen die Islamisten auf den Golanhöhen vor allem das syrische Regime und dessen Verbündeten, die libanesische Hisbollah. Die Al-Nusra-Front kooperiert dabei regelmäßig mit dem „Islamischen Staat“, den der große Bruder des Judenstaats, die USA, derzeit bombardiert. Die „Westliche Wertegemeinschaft“ zeigt dabei wieder einmal ihre Janusköpfigkeit. An einen Kriegsschauplatzt bombardiert man islamistische Terroristen, auf dem anderen unterstützt man sie im Kampf gegen rechtmäßige, aber antizionistische, Regierungen. Der maßgebende Faktor für diese Politik stellen kapitalistische Interessen und Machtpolitik und nicht die zur Rechtfertigung vorgebrachten Gründe des Schutzes von Menschenrechten oder der Unterstützung von Demokratiebewegungen.

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