Peinlich: Islamisten übernehmen US-Militär im Netz

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Seit Jahren bespitzeln US-Geheimdienste in der ganzen Welt illegal Bürger auch von angeblich befreundeten Nationen im Internet oder am Telefon. Selbst das besatzungshörige Merkelland und seine kinderlose Bundesmutti werden dauerhaft und flächendeckend von den us-amerikanischen Schlapphutbehörden folgenlos ausgeforscht und private e-mails und Telefonate ohne Zustimmung der Betroffenen abgefangen und abgehört.

Jetzt gelang ausgerechnet islamistischen Hackern im Internet erfolgreich ein Gegenangriff. So konnten Cyber-Dschihadisten die Twitter- und Youtube-Accounts des zentralen Einsatzkommandos des US-Militärs hacken und über deren Netzzugänge Propaganda für den fundamentalistischen und Köpfe tranchierenden Islamischen Staat (ISis) verbreiten. Die Internet-Dschihadisten bezeichneten sich bei ihrer furiosen Aktion selbst als "Cyber-Kalifat". Die US-Militärs nahmen die gekaperten Accounts erst nach etwa einer Stunde vom Netz, nachdem dort auch Namenslisten von US-Generälen und deren Privatanschriften veröffentlicht wurden.

Die korangläubigen Netzpiraten drohten dabei auch unverhohlen den imperialistischen Killerkommandos aus den USA. "Amerikanische Soldaten, wir kommen, seht euch vor!", war dort unter anderem zu lesen. Sogar die Familien der Militärangehörigen bezog man in die dschihadistische Netzbotschaft mit ein. So schrieben die Isis-Fans in Richtung der US-Ölkrieger, die sich im Irak und Syrien aktuell auch im Kampf gegen Stellungen des IS befinden: „Wir werden nicht aufhören! Wir wissen alles über euch, eure Frauen und eure Kinder."

Das Zentralkommando der US-Militärs ist für den Einsatz und die Koordination der imperialistischen Angriffskriege der US-Armee und us-geführter Koalitionstruppen im Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien verantwortlich. Der Twitter-Account der Einrichtung zeigte zeitweise auch das Bild eines vermummten Dschihadisten und den Schriftzug "i love you isis" (Ich liebe Dich Isis). Im amerikanischen Verteidigungsministerium bestätigte man inzwischen den höchst peinlichen feindlichen Übergriff im Internet. Freilich versuchen die nun Vorgeführten die Sache runter zu spielen. Es bestehe angeblich keine Sicherheitsgefahr und der Angriff sei nicht mehr als „ein Cyber-Streich“ zu verstehen, ließ bagatellisierend ein Pentagon-Sprecher offiziell verlauten.