
Dabei machen sich viele Asylanten bewüsst jünger als sie sind. Denn somit haben sie größere Chancen ihren Asylantrag durch zu bekommen und genießen eine noch bessere Betreuung. Oftmals raten die Betreuer bzw. betreuende Asylbefürworter den Asylanten zu diesem Schritt. Die meisten der jungen Asylanten haben keine Ausweise dabei bzw. diese noch schnell vor ihrer Ankunft vernichtet und daher muß ihr Alter von sozialpädagogischen und psychologischen Fachleuten geschätzt werden. Die Altersfeststellung ergebe, dass sich bis zu 40 Prozent der Asylanten als jünger ausgegeben haben, berichtet die Münchner Sozialreferentin Brigitte Meier. „Es hat sich herumgesprochen, dass die Unterbringung und Betreuung als ‚Minderjähriger‘ weitaus besser ist, daher geben viele ein falsches Alter an“, heißt es aus der Sozialbehörde weiter.













