Der Krieg hat begonnen – die Geister die sie riefen

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Letzten Freitag kam es im Zentrum von Paris zu mehreren Selbstmordattentaten. Dabei starben sieben der Angreifer den Märtyrertod. Eventuell befinden sich noch weitere Täter auf der Flucht. Die Lage ist weiterhin unübersichtlich.

In den Abendstunden des Freitag, den 13., erschütterten mehrere Explosionen das Umfeld des Länderspiels Frankreich gegen Deutschland. Fast zeitgleich attackierten junge Islamisten mehrere Straßenkaffees mit Maschinenpistolen und stürmten eine Konzerthalle, in der gerade eine Death-Metal-Band einen Auftritt hatte. Die drei Kommandoeinheiten töteten weit über 100 Menschen und verletzten weitere 300 Zivilisten. Zu den Anschlägen bekannte sich der Islamische Staat (IS). In ihrer Begründung für die Angriffe nannte der IS, welcher weite Teile Syriens und des Iraks unter seiner Kontrolle hält, das wiederholte militärische Eingreifen Frankreichs im Nahen Osten und in Afrika.

Asylflut bringt den Terrorismus nach Europa

Einige der Attentäter scheinen in den letzten Monaten, wie vom IS angekündigt, als sogenannte Asylanten nach Europa eingereist zu sein. Syrische Pässe wurden scheinbar gezielt an den Anschlagsorten seitens der Islamisten hinterlassen. Gleich nach Bekanntwerden der Anschläge mahnten bundesdeutsche Politiker aller Blockparteien, daß man jetzt nicht die „Flüchtlingswelle“ mit den Anschlägen in Paris in Verbindung bringen darf. Dies würde nur den „Rechtsextremisten“ in die Hände spielen und schließlich seien ja auch alle Asylanten vor dem IS auf der Flucht und kommen deshalb nach Europa, vornehmlich nach Deutschland. Kürzlich waren sie noch auf der Flucht vor dem tyrannischen Assad-Regime.
Bisher beteuerten die bundesrepublikanischen Sicherheitsbehörden gebetsmühlenartig, daß keine Erkenntnisse zum Einsickern von IS-Kämpfern im Zuge der Asylantenflut vorliegen würden.

Die politische Klasse und die lizenzierten Systemmedien verweigern sich auch weiterhin standhaft und belehrungsresistent, in ihren Kommentaren zu dem Geschehen, die Terroranschläge mit der verfehlten Zuwanderungspolitik in Europa und den imperialistischen Überfällen im Nahen Osten und Afghanistan in Verbindung zu bringen. Vielmehr werden insbesondere von der CSU die tödlichen Angriffe entmenscht für den aufgewärmten Ruf nach der bürger- und freiheitsfeindlichen Vorratsdatenspeicherung mißbraucht, obwohl diese in Frankreich die Attentate nicht verhindern hätte können. Auf gebotene Vorschläge zur konsequenten Ausländerrückführung wartet man aus CSU-Kreisen indes vergeblich. Ebenso wenig wird eine ernsthafte Grenzsicherung in Betracht gezogen.  

Ob die Gefahr von weiteren Angriffen diverser Dschihad-Kommandos in Frankreich und Europa nun für längere Zeit abgewendet wurde, bleibt aber eher fraglich. Dagegen spricht zumindest die Mitteilung der antiwestlichen Miliz der IS(is) (Islamischer Staat) nach dem Attentat auf „Charlie Hebdo“, die im Irak und Syrien große Teile des Landes auch dank der Unterstützung von Milizionären und Waffen aus dem verlogenen Westen kontrolliert. Die IS(is) hat die Attacke auf "Charlie Hebdo" als Start einer größeren Terrorkampagne mit weiteren Angriffen in Europa und den USA deklariert. "Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen", sagte damals der einflußreiche IS(is)-Prediger Abu Saad al-Ansari beim Freitagsgebet in einer Moschee der nordirakischen Stadt Mossul.

Laut Innenexperten ist es nicht eine Frage, ob es in Deutschland zu Anschlägen kommt, sondern nur wann es soweit ist.
 

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