"Migration produziert immer mehr Migration"

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„Migration Policy Institute“ klingt nicht gerade vertrauenerweckend, und Präsident Demetrios Papademetriou ist auch kein Verfechter der ethnischen Homogenität, sondern vertritt das Bevölkerungsmodell der Vereinigten Staaten. Dennoch äußert er ein paar vernünftige Ansichten zu den derzeitigen Zuständen in Deutschland und Europa.

Wenn ich mit Beamten und Politikern in Brüssel spreche“, sagt Papademetriou im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“, „bin ich jedes Mal schockiert, daß sie überzeugt sind, sie könnten nichts tun, um die Wanderungsbewegungen von Menschen zu beeinflussen.“ Wer nämlich von seiner eigenen Machtlosigkeit überzeugt ist, hat gegen solche Wanderungen schon verloren.

Auf die Frage „Warum kommen die Menschen nach Europa?“ antwortet der Institutspräsident nicht etwa: weil sie verfolgt sind, und auch nicht: weil sie arm sind, sondern er antwortet schlicht: „Weil sie nahezu sicher sein können, daß sie bleiben dürfen, wenn sie es hierher geschafft haben. Die gegenwärtige Politik hat Europa zu einem Magneten gemacht, der mehr und mehr Menschen anzieht.“ Dabei habe Angela Merkels Grenzöffnung eine „historische“ Rolle gespielt: „Aus meiner Sicht haben sich Frau Merkel und Peter Altmaier, ihr Kanzleramtsminister, bei dieser Entscheidung kolossal verrechnet.

Papademetriou warnt auch: „Migration produziert mehr Migration. Einwanderer ziehen andere Einwanderer nach. Und dabei ist es egal, was Politiker erzählen. Die Migranten haben bereits die einzige Information erhalten, die ihnen wichtig ist: Wenn ihr hierher nach Deutschland kommt, werdet ihr aufgenommen. Das ist alles, was zählt.“ Man müsse sich „in die Köpfe der Migranten hineinversetzen“. Aber nicht um vor Mitleid überzufließen, sondern um deren Kalkulation durchschauen und durchkreuzen zu können.

Was würden Sie tun, ohne unmenschlich zu werden?“ fragt die „Zeit“. – „Europa muß nicht unmenschlich werden“, entgegnet Demetrios Papademetriou, „Es muß nur endlich seine eigenen Gesetze durchsetzen. Die Vorstellung, daß Menschen freiwillig zurückkehren, ist lächerlich. Die Abschiebung muß öffentlich sichtbar gemacht werden. Sie muß eine Botschaft enthalten an die, die sich auch auf den Weg machen wollen. Die Botschaft muß lauten: Kommt nicht! Und diese Botschaft muß ganz klar sein. Denn dieser Winter ist die letzte Chance für Europa, sich auf eine Strategie zu verständigen.“
 

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