Gefahr aus Fernost: Deutschlands Wirtschaft unterliegt China

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Lange wurde China in Europa vor allem mit günstiger Massenproduktion und Billigwaren assoziiert. Dieses Bild hält sich teilweise bis heute und wird insbesondere durch Online-Plattformen wie Temu und deren minderwertige Konsumgüter geprägt. Tatsächlich waren die Kompetenzen im globalen Wettstreit über viele Jahre klar aufgeteilt. Während Deutschland viele Konsumgüter, Elektronik und Vorgüter importierte, profitierte es gleichzeitig vom Export hochwertiger Produkte, die für deutsche Ingenieurskunst standen. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas wurden insbesondere Autos, Maschinen sowie Chemie- und Pharmaerzeugnisse „Made in Germany“ nach Asien verkauft. Dieses Modell sorgte lange für stabile Handelsbeziehungen und machte China zu einem der wichtigsten Absatzmärkte deutscher Unternehmen.

Die wirtschaftlichen Beziehungen haben sich in den letzten Jahren jedoch rasant geändert und das Image vom billigen Ramsch aus Fernost greift längst zu kurz. Die staatskapitalistische Volksrepublik hat sich in den vergangenen Jahren zu einer führenden Industrie- und Technologiesupermacht entwickelt. Das Land produziert nicht mehr nur kostengünstig, sondern investiert massiv in Forschung, Innovation und strategische Zukunftsbranchen. Infolgedessen wandelt sich China zunehmend vom Produktionsstandort und Absatzmarkt zum direkten Konkurrenten deutscher Unternehmen. Während die Importe aus China, insbesondere auch bei Hightech-Produkten, Batterien, Maschinen und Elektrofahrzeugen, weiter drastisch zulegen, gehen zeitgleich die deutschen Exporte nach China zurück, wodurch sich das Handelsdefizit Deutschlands gegenüber China deutlich ausgeweitet hat.

 

Zweiter „China-Schock“ trifft Deutschland massiv

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas verlief dabei in zwei Phasen, die von Ökonomen häufig als erster und zweiter China-Schock bezeichnet werden. Der erste China-Schock begann mit dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001. Dadurch erhielt die Volksrepublik einen deutlich besseren Zugang zu den internationalen Märkten und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zur „Werkbank der Welt“. Dank niedriger Löhne und enormer Produktionskapazitäten überschwemmten preisgünstige chinesische Konsumgüter die Weltmärkte. Besonders in den USA gerieten zahlreiche Industriebetriebe unter Druck, viele Produktionsstätten wurden geschlossen und Millionen Industriearbeitsplätze gingen verloren. Deutschland blieb von diesen Folgen zunächst nicht nur weitgehend verschont, sondern profitierte im Gegenteil noch vom steigenden Wohlstand in China. Während deutsche Unternehmen Maschinen, Fahrzeuge und Industrieanlagen in die Volksrepublik lieferten, investierten viele Konzerne vor Ort und erschlossen so einen der wichtigsten Wachstumsmärkte der Welt.

Heute steht Deutschland jedoch vor dem zweiten China-Schock. Anders als vor rund zwei Jahrzehnten konkurriert China nicht mehr allein über niedrige Produktionskosten, sondern zunehmend über technologische Leistungsfähigkeit. Mit massiven staatlichen Investitionen, einer konsequenten Industriepolitik und einem riesigen Binnenmarkt hat sich das Land in zahlreichen Zukunftsbranchen zu einem Innovationsführer entwickelt. Der Wettbewerb verlagert sich damit von einfachen Konsumgütern hin zu genau jenen hochwertigen Industrieprodukten, die lange als Kernkompetenz der deutschen Wirtschaft galten. Während der erste China-Schock vor allem westliche Arbeitsplätze durch billige Importe bedrohte, stellt der zweite China-Schock das deutsche Geschäftsmodell grundsätzlich infrage. China ist nicht mehr nur kostengünstiger Produzent, sondern zunehmend technologisch ebenbürtiger oder sogar überlegener Wettbewerber in den industriellen Schlüsselbranchen.

 

Chinas Aufstieg gefährdet deutsche Schlüsselindustrien

Die Schwierigkeiten der deutschen Automobilindustrie gelten inzwischen als Sinnbild für den verschärften Wettbewerb mit China. In der Automobilindustrie verlieren deutsche Hersteller vor allem auf dem chinesischen Markt kontinuierlich Marktanteile. Insbesondere bei Elektrofahrzeugen dominieren chinesische Anbieter inzwischen ihren Heimatmarkt, und mit Marken wie BYD, MG oder Nio drängen sie auch immer mehr auf den europäischen Markt und können dort ihre Marktanteile stetig ausbauen.

Tatsächlich reicht der zweite China-Schock jedoch weit über die Autobranche hinaus und erfasst inzwischen nahezu die gesamte Industrie in Deutschland. Neben den Fahrzeugherstellern geraten nun auch der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie sowie zahlreiche Zukunftsbranchen wie Batterietechnologie, Halbleiter, Robotik, Wasserstoff und Biotechnologie zunehmend unter Druck.

Im Maschinenbau hat China Deutschland bereits als weltweit größten Maschinenexporteur abgelöst und konkurriert dank umfangreicher staatlicher Förderung nicht mehr nur über den Preis, sondern auch über die technologische Qualität seiner Anlagen.

Auch die Chemie- und Pharmaindustrie spürt den Wandel. In der Pharmabranche entwickelt sich die Volksrepublik vom Produktionsstandort für Generika zu einem führenden Innovationszentrum für Biotechnologie und moderne Arzneimittel. Gleichzeitig bleibt Europa bei zahlreichen Wirkstoffen und pharmazeutischen Vorprodukten in hohem Maße von chinesischen Lieferketten abhängig, was die Anfälligkeit für Versorgungsengpässe erhöht.

Besonders kritisch ist aus deutscher Sicht auch die Situation bei Batteriezellen und strategischen Rohstoffen, die für Elektromobilität, Digitalisierung und Verteidigung unverzichtbar sind. Auch bei Zukunftstechnologien wie Halbleitern, Robotik, Quantentechnologien oder Wasserstoff gerät Deutschland zunehmend ins Hintertreffen. Deutschland verfügt zwar weiterhin über eine starke Forschungslandschaft und hochspezialisierte Industrieunternehmen, China gelingt es jedoch häufig schneller, Forschungsergebnisse mithilfe konsequenter Industriepolitik, hohen Investitionen und seinem riesigen Binnenmarkt in die industrielle Massenproduktion zu überführen.

 

Westliche liberale Ideologie trifft fernöstlichen Pragmatismus

Die wachsende Wettbewerbsfähigkeit Chinas ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis gravierender Unterschiede bei der Industrie- und Wirtschaftspolitik und den dadurch geschaffenen Rahmenbedingungen.

Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Deutschland und China liegt in der Geschwindigkeit, mit der Innovationen zur Marktreife gelangen. Während in China neue Technologien häufig innerhalb weniger Monate entwickelt, getestet und in großem Maßstab ausgerollt werden, durchlaufen sie in Deutschland oft langwierige Genehmigungs-, Zertifizierungs- und Abstimmungsprozesse. Gerade in Zukunftsbranchen kann dieser Zeitverlust entscheidend sein. Besonders deutlich wird dies im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Während China KI als strategische Schlüsseltechnologie betrachtet und sie bereits in Industrie, Verwaltung und Gesundheitswesen gezielt einsetzt, wird in Europa noch über Datenschutz, Regulierung und ethische Leitplanken diskutiert.

Allgemein beklagen Unternehmen seit Jahren die hohe Bürokratiebelastung am Wirtschaftsstandort Deutschland. Besonders kritisiert werden nicht nur die langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, sondern auch die umfangreichen Dokumentations-, Nachweis- und Berichtspflichten. China setzt demgegenüber bei strategisch wichtigen Industrieprojekten auf zentral koordinierte Entscheidungsprozesse und deutlich kürzere Genehmigungszeiten, wodurch auch viele Wirtschaftsverbände mittlerweile einen erheblichen Wettbewerbsnachteil für den Industriestandort Deutschland sehen.

Auch in der Energiepolitik agiert China strategisch deutlich schlauer und setzt auf einen breit diversifizierten Energiemix, bei dem sie neben erneuerbaren Energien auch Kohle- und Kernkraftwerke in großem Umfang ausbaut und weiterhin Atomenergie nutzt. Deutschlands energieintensive Industrien leiden dagegen seit Jahren unter hohen Strompreisen, die insbesondere eine direkte Folge des ideologisch motivierten Atomausstiegs sind.
Ein weiterer Wettbewerbsfaktor ist das Bildungssystem. China investiert seit Jahren massiv in Hochschulen, Ingenieurwissenschaften sowie naturwissenschaftlich-technische Studiengänge und bringt jährlich ein Vielfaches mehr an MINT-Absolventen hervor als Deutschland. Während Peking Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler ausbildet, verfolgt die Hochschullandschaft in Deutschland eine links-woke Agenda, ohne jeglichen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen oder gar wirtschaftlichen Nutzen. So gibt es in Deutschland 173 Professuren in der Frauen- und Geschlechterforschung, die sich Themen wie „Gender and Diversity“ oder „Legal Gender Studies“ widmen. Während China an der nächsten Batteriegeneration, Künstlicher Intelligenz oder neuen Halbleitern arbeitet, diskutiert die BRD-„Intelligenz“ lieber über Sprache, künstliche Identitäten und Diversitätskonzepte.

 

Die Krise hat System: Das System ist die Krise!

Die wirtschaftliche Krise in der BRD ist dabei nur ein Symptom einer weit tiefer gehenden Entwicklung, bei der wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich und politisch dem Untergang entgegensteuern. Probleme wie Geburtenrückgang und Massenmigration, die unweigerlich zum Bevölkerungsaustausch führen, ein Sozialstaat, dessen Fundament immer maroder wird und eine antideutsche Politik lassen sich nicht durch einzelne Reformen beheben. Ebenso wenig kann Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit durch kurzfristige Konjunkturprogramme wiederhergestellt werden.
DER III. WEG setzt sich deshalb für einen grundlegenden Systemwechsel ein, der Wirtschaft, Bildung, Energie, Migration und soziale Sicherungssysteme wieder am Nutzen für das deutsche Volk ausrichtet. In Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarvölkern müssen wir den europäischen Kulturraum nicht nur militärisch, sondern insbesondere auch wirtschaftlich schützen, um im globalen Kampf der Wirtschaftsmächte unsere eigenen Interessen durchsetzen zu können! Das kann nur mit Hilfe der von uns angestrebten Europäischen Eidgenossenschaft, eines Staatenbundes potenter europäischer Nationalstaaten, gelingen.

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