
Betont kämpferisch präsentierte er sich nach seiner Haftentlassung vor seinen Anhängern und kündigte seine Rückkehr in die Politik mit einer neuen Partei an. Kasidiaris war als Sprecher der Partei Chrysi Avgi tätig und saß von 2012 bis 2019 als Abgeordneter für sie im griechischen Parlament.
Die Goldene Morgenröte wurde 1980 als Zeitschrift gegründet und im Jahr 1993 erstmals als politische Partei registriert. Während der griechischen Staatsschuldenkrise 2012, die mit einer einhergehenden Rezession, radikalen Sparmaßnahmen und einer bis 60 prozentigen Jugendarbeitslosigkeit alle Bereiche des Landes erfasste, konnte sie mit ihren politischen Forderungen nach Veränderung erstmals bei den Wählern im großen Umfang punkten und zog ins griechische Parlament ein. Im Januar 2015 war sie dann mit 6,3 % der Wählerstimmen bereits die drittstärkste politische Kraft Griechenlands.
Im Jahre 2019 scheiterte sie allerdings an der in Griechenland gültigen Drei-Prozent-Hürde und verpasste den Wiedereinzug ins Parlament. Trotzdem blieb sie dem politischen Establishment Griechenlands ein Dorn im Auge und unter mehr als fadenscheinigen Gründen wurde im Jahr 2020 ein Verbotsverfahren gegen sie eingeleitet. Der Partei, bzw. ihren Mitgliedern und ihrem Umfeld wurden diverse Straftaten zur Last gelegt.
Das genügte einem Athener Gericht im Oktober 2020, um die Partei als „kriminelle Vereinigung“ einzustufen und auf dieser Grundlage zu verbieten. Das besonders Krude daran: Als „Anführer einer kriminellen Vereinigung“ musste die gesamte Parteiführung Haftstrafen antreten, darunter Parteichef Nikos Michaloliakos, Ilias Kasidiaris und Ioannis Lagos, obwohl sie mit den vorgeworfenen Straftaten in keinerlei aktiver Verbindung standen. Es wurden also Menschen für Dinge verurteilt, die sie gar nicht verbrochen hatten. Die führenden Köpfe der Partei erhielten alle Haftstrafen von 13 bis 13,5 Jahren, wovon Kasidiaris wegen guter Führung jetzt nur die Hälfte absitzen musste. Insgesamt kamen damals 57 Menschen in Gesinnungshaft.
Auch in der Bundesrepublik Deutschland werden immer wieder nationalistische Gruppierungen verboten. Hier wird allerdings in der Regel das Vereinsverbot durch einen zuständigen Innenminister ausgesprochen. Die Hürden für ein Parteiverbot sind relativ hoch angesiedelt, und deshalb wurde es bisher erst zwei Mal seit Bestehen der Republik angewandt, während man eine Reihe anderer nationaler Parteien in den 90ern nach Aberkennung ihres Parteienstatus durch das Vereinsverbot eliminieren konnte.
In einer polarisierten Welt, in der Europa immer mehr das Ziel von Millionen raum- und kulturfremden Einwanderern wird, müssen besonders die europäischen Außengrenzen Schutz erfahren. Griechenland nimmt hier als Brücke in den Nahen Osten eine unfassbar wichtige Rolle ein, die von den übrigen europäischen Ländern solidarisch mitgetragen werden muss. Der Kampf gegen die Überfremdung Deutschlands beginnt oftmals schon an den Grenzen Griechenlands, da die meisten Invasoren hier erstmals europäischen Boden betreten. Dem muss Einhalt geboten werden. Dass dies mit der seit Jahrzehnten anhaltenden Politik und einer schwachen EU nicht umsetzbar ist, hat sich in der letzten 11 Jahren nahezu täglich beobachten lassen. Wir sprechen daher jeder nationalistischen und revolutionären Bewegung, die den Substanzerhalt europäischer Völker und ihrer Kulturen zum Ziel hat, unsere vollste Solidarität aus.
Unsere nationalrevolutionäre Partei und Bewegung DER III. WEG spricht sich in ihrem Zehn-Punkte-Programm unter Punkt 9 für die „Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft“ aus. Anstelle eines EU-Diktats, das die Völker Europas als austauschbare Bevölkerungsmasse im globalkapitalistischen Wirtschaftsringen herabstuft, will die Europäische Eidgenossenschaft die Völker Europas in ihrer biologischen Einzigartigkeit und Vielfalt erhalten und Europa zu einer sicheren Festung machen, die als Lebensraum für unsere Völker dient.















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