Die Linke und das Kapital – Vereint gegen die Mittelschicht

Home/Linksextremismus/Die Linke und das Kapital – Vereint gegen die Mittelschicht

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wie viele illegale Einwanderer dann den Weg über die Grenze gefunden haben werden, niemand wird es genau wissen. Es spielt auch keine Rolle, denn die hunderttausenden, meist jungen muslimischen Männer werden Deutschland auf noch nicht absehbare Art und Weise verändern. Das gilt für die, die es bis hierher geschafft haben, obwohl sich laut Grundgesetz auf Asyl derjenige nicht berufen kann, der aus einem sicheren Drittstaat einreist und erst recht für diejenigen, welche die Reise spätestens nächstes Frühjahr ebenfalls antreten werden. Vom gesetzlich garantierten Familiennachzug, Mischbeziehungen und der unter Einwanderern erhöhten Geburtenrate gar nicht erst zu sprechen.

Deutschland schafft sich ab, schneller und gründlicher als kritische Geister je vermutet hätten. Möglich wird der große Bevölkerungsaustausch durch die gleichgeartete Interessenlage der Linken und des Kapitals, deren gemeinsames Potential in Politik, Medien und Gesellschaft die Stimmen des Widerstands an den Rand drängen. So stellt sich allenfalls noch die Frage, wie der große Austausch verwaltungstechnisch durchzuführen ist, aber nicht, was er mit uns macht, was er von dem Deutschland, das wir kennen, übrig lassen wird und ob jene „große Herausforderung“ überhaupt sinnvoll oder gar im nationalen Interesse liegt.

Die Einheitsfront aus Linker und Kapital ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Die Linke (als politisches Lager, nicht nur als Partei „Die Linke“) hat sich längst von ihren ideellen Wurzeln verabschiedet. Die (deutsche) Arbeiterklasse  als revolutionäres Subjekt hat ausgedient. Stattdessen sind es nun die gesellschaftliche Randgruppen – Homosexuelle, Einwanderer, Minderheiten aller Art – die die linke Vorherrschaft auf Dauer zementieren  sollen.

Dabei deckt sich in Einwanderungsfragen die Parole „No nation, no border“ mit den Interessen der Industrie, die ebenfalls Abschied vom nationalstaatlichen Rahmen genommen hat und der der stete Zustrom an Arbeitskräften gelegen kommt, auch wenn laut den aktuellen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) etwa zwei Drittel der (illegalen) Einwanderer keine abgeschlossene Ausbildung haben und zudem kaum Deutsch sprechen. Laut der aktuellen Fachkräfteanalyse der Bundesagentur für Arbeit kann derzeit in Deutschland ohnehin nicht von einem großflächigen Fachkräfteengpass die Rede sein. Zudem habe sich die Situation in zahlreichen Branchen sogar entspannt. Wo tatsächlich Mangel herrscht, beruht dieser nicht unbedingt auf einem zahlenmäßigen Engpass an Arbeitskräften, sondern vor allem auf einer ungleichen regionalen Verteilung. Während Firmen in Bayern dringend Auszubildende suchen, besteht im Ruhrgebiet ein erheblicher Mangel. Probleme, die sich durch innerdeutsche Migration recht einfach lösen lassen.

Insgesamt steht das deutsche Jobwunder auf tönernen Füßen. Ursache für die Rekordbeschäftigung ist vor allem die Ausbreitung des Niedriglohnsektors, sowie der Mini- und Teilzeitjobs. Vor allem Beschäftigte aus der Unterschicht sind seltener als früher in Vollzeit angestellt. Ausgerechnet in diesem Bereich wächst jedoch die Konkurrenz durch das Millionenheer der Einwanderer.

Der Wahnsinn hat Methode. Schon mehren sich die Stimmen, die Ausnahmen vom mühsam errungenen Mindestlohn fordern. Beschäftigung für gering Qualifizierte zu vernünftigen Bedingungen ist, wie bereits erwähnt, ohnehin rar. Doch um Mangelbeseitigung geht es den Vertretern der Arbeitgeberseite gar nicht, weder auf Facharbeiterebene, noch im Bereich der Geringqualifizierten. „Es ist daher ebenso sehr Tendenz des Kapitals die arbeitende Bevölkerung zu vermehren, wie einen Teil derselben beständig als Überschuss-bevölkerung – Bevölkerung, die zunächst nutzlos ist, bis das Kapital sie verwerten kann“ schreibt Karl Marx in seiner Kritik der politischen Ökonomie. Im Klartext: Durch ein fortwährendes Überangebot an Arbeitskräften lässt sich der Konkurrenzkampf um Arbeit anheizen, lassen sich Löhne und soziale Sicherungen drücken und Profite maximieren. Wer als Fachkraft nicht taugt, der ist zumindest für Handlangertätigkeiten unterhalb des ohnehin kargen Mindestlohns verwertbar. Für den Rest zahlt der Staat in Form von Hartz IV – solange der sich die ständig steigenden Ausgaben für Soziales leisten kann. Schäubles schwarze Null wird nicht zu halten sein und die Steuerlast für die Mittelschicht steigt ohnehin seit Jahren.

Ob links oder bürgerlich-liberal – wer „Refugees welcome“ schreit, verrät die Interessen der Arbeitnehmer und betreibt in Wahrheit die Demontage des Sozialstaats. Die Auflösung des Staatsvolks gibts gratis dazu.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
Y87HKB2B

×