Der rheinland-pfälzische Unternehmer- und Verbands-Vizepräsdient Gerhard Braun will im Zuge der Asylantenflut sämtliche Hürden der Zeitarbeit für Asylanten aufheben. Die Wirtschaft würde dank noch größerem Konkurrenzkampf und Billiglöhnern am Arbeitsmarkt ihre Gewinne weiter maximieren.
„Zeitarbeit ist ein wichtiger Einstieg in den Arbeitsmarkt", sagte der Chef der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Braun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Mainz und fordert den freien Zugang von Asylanten zum deutschen Arbeitsmarkt. Denn nach der aktuellen Gesetzeslage dürfen Asylanten und Geduldete in den ersten 15 Monaten nicht im Bereich der Zeitarbeit tätig sein. Dies wird aber schon jetzt durch sogenannte Praktikas oder ehrenamtliche Arbeit mit Bezahlung unterlaufen.
Der Überfremdungsbefürworter Braun fordert außerdem eine mehrjährige Bleibegarantie für Asylanten, die eine Ausbildung begonnen haben, unabhängig davon, ob diese überhaupt einen Asylanspruch haben. „Wenn ein Flüchtling eine Ausbildung macht, muss er und sein Arbeitgeber sicher sein, dass er während der drei Jahre nicht abgeschoben wird und auch nicht zwei Jahre danach." untermauert Braun seine Aussagen und fordert von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) eine Änderung ihrer Gesetzespläne zur Regulierung von Werkverträgen und Zeitarbeit.
Asylanten ohne jegliche Qualifikation
Auch Braun weiß von der schlechten Qualifikation fast sämtlicher Asylanten. Experten vermuteten, dass weniger als zehn Prozent der Asylanten eine akademische oder berufliche Ausbildung mit nach Deutschland bringen und somit überhaupt nicht direkt hier einsetzbar sind. Braun sagte wortwörtlich hierzu: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir mit Flüchtlingen das demografische Problem lösen.“ Außerdem wird „nur ein relativ geringer Teil der Flüchtlinge …uns eine Hilfe sein“ und „bis die Flüchtlinge den Durchschnitt der Bevölkerung erreicht haben, kann es zehn bis 15 Jahre dauern."
Braun ist sich also der geringen Qualifikation von Asylanten bewusst, fordert aber gleichzeitig die Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylanten mit dem Ziel des Lohndumpings und dem größeren Konkurrenzkampf auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Denn so können nachhaltig Löhne, Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen zu Gunsten der Arbeitgeber herabgesetzt werden und folglich die Gewinne weiter maximiert werden. Dies alles würde auf dem Rücken des deutschen Arbeitnehmers geschehen, der Stück für Stück von ausländischen Billiglöhnern im Asylantengewand ersetzt werden soll.















