
Glyphosat wird vor allem vom US-Konzern Monsanto, der auch das zugehörige genmanipulierte Getreide produziert, an Bauern rund um die Welt verkauft. In Deutschland werden laut dem Julius-Kühn-Institut etwa 40 % der Ackerfläche mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt. Glyphosat steckt in Hunderten von Pflanzenschutzmitteln und wird unter verschiedenen Handelsnamen vertrieben, allein in 2012 sollen 720.000 Tonnen hergestellt worden sein. Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO (IARC) stufte Glyphosat Ende Juli 2015 als wahrscheinlich krebserregend ein, wobei sie sich dabei vor allem auf Ergebnisse von Tierversuchen bezog. Der Herbizidwirkstoff wurde laut IARC auch in Böden, Gewässern und Grundwasser gefunden. Da auf die politisch Verantwortlichen nicht zu hoffen ist, liegt es an den landwirtschaftlich und gärtnerisch Tätigen selbst, auf Glyphosat zu verzichten, wobei ein Verzicht auf glyphosatbasierte Pflanzenschutzmittel nicht zum Substitut anderer, womöglich noch schädlicherer Herbizide, verleiten soll! Eine effektive und auch pfluglose Unkrautbekämpfung läßt sich auch durch vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfruchtbau, und Eggen, ggf. unterstützt durch Maßnahmen des ökologischen Pflanzenschutzes realisieren. Natürlicher Ökolandbau statt synthetischer Agrovergewaltigung! – Zudem stellt „Umwelt & Aktiv“ fest: Glyphosatrückstände im Bier entsprechen auch keinesfalls dem seit 1516 traditionellen bayerischen Reinheitsgebot! Prosit, oder zu deutsch, möge es nützen!
Quelle: *Gerhard Keil / www.umweltundaktiv.de*













