
Neue Eindrücke verschafft dabei das Buch „Antifa heißt Angriff“ von „Horst Schöppner“ (Ein Synonym – der Autor schreibt unter verschiedenen Synonymen für die Antifa-Zeitschriften „Der Rechte Rand“, „junge Welt“ und die „Frankfurter Rundschau“). Angeblich recherchierte dieser jahrelang undercover in der „Neonazi-Szene“ und veröffentlichte „Sachbücher“ darüber. Dass es sich dabei um die dieselbe Person wie „Thomas Kuban“ handeln könnte, ist nicht abwegig. Der Untertitel „militanter Antifaschismus in den 80er-Jahren“ verrät auch worum es geht. Unter diesen Titeln ist er zurzeit auch regelmäßig auf linken Veranstaltungen mit seiner Buchvorstellung unterwegs, in fast jeder bekannten Hochburg der linken Szene trat er schon auf. Tatsächlich handelt es sich nicht nur um ein reines Sachbuch. Der ganze Text ist von teils offenem, teils unterschwelligem Wohlwollen für die beschriebenen Handlungen geprägt. Doch was genau ist nun Inhalt?
Kommandostrukturen gegen Nationalisten
Das Buch versucht sich nach einem Vorwort des „Rechtsextremismus-Experten“ Raimund Hethey noch in einigen seicht gehaltenen linken Definitionen von „Autonomen“ und „Massenmilitanz“ bevor es zum Kerninhalt geht. Beschrieben wird eine Vernetzung von Antifa-Gruppen in Süd- und Norddeutschland, die es sich zum Ziel gemacht haben, den politischen Gegner zu bekämpfen. Ohne Bekennerschreiben oder ähnliches wurden politische Gegner herausgesucht, Infrastrukturen (Autos, Gebäude, etc) ausspioniert und militante Anschläge begangen. Dabei kam es zunehmend zu einer verdeckten Kommandomilitanz und viele der Täter bewegten sich mit einem Bein im Untergrund. Sechs der ehemaligen Täter kommen dabei in Interviews zu Wort. Beschrieben werden Brandanschläge, das Entführen von Nationalisten samt Folter, um an Informationen zu kommen und gezielte Angriffe auf einzelne.
Die Verzahnung der „legalen“ linken Szene mit den Kriminellen kommt immer wieder zum Vorschein. Und das alles ohne das je einer der Täter erwischt worden wäre oder Geheimdienst und Polizei den Terroristen auf die Schliche gekommen wären – es zeigt sich immer wieder das sämtliche Behörden auf dem linken Auge nicht nur blind sind, sondern gezielt weg schauen. Trotz ihrer terroristischen Aktivitäten mussten die Kriminellen letztendlich kapitulieren. Der nationale Widerstand wurde trotz aller Anschläge immer stärker und sie zerstritten sich, wie so oft in der linken Szene, über ideologische Konstrukte. Die Vorträge (z. B. im Januar in Hamburg) bergen aber Gefahr, daß sich heutige Linksextreme noch mehr zu terroristischen Aktivitäten hinreißen lassen, als schon bisher. Die entsprechende Infrastruktur und Handlungsbroschüren sind offen verfügbar. Das „prisma“ (prima radikales info sammelsurium militanter Aktionen) kann etwa bei der linksextremen Internetseite „linksunten.indymedia“ über das Suchfeld ganz einfach zum Heruntergeladen gefunden werden. Von der Herstellung von Buttersäure bis zum Bau von Molotov-Cocktails ist dort alles zu finden. Das dabei auch Nationalisten solche Anleitungen herunterladen und verwenden können, ist den Linksextremen entweder egal oder sie kommen gar nicht auf solch eine Idee. Das solche Broschüren dort in Masse zu finden sind (z. B. auch von der terroristischen „Animal Liberation Front“) scheint die BRD nicht zu stören. Ohne solches konsequente Wegsehen wäre der linkskriminelle Sumpf schnell trocken gelegt.
Das „Antifa heißt Angriff“ immer wieder in Kommentaren empfohlen und als Vorbild dargestellt wird, ist durchaus Grund zur Besorgnis. Auch 20-30 Jahre nach den im Buch beschriebenen Kommandoattentaten heißt es klar – der Feind steht links, und Nationalisten müssen sich um ihren Schutz selbst kümmern.













