
Fakt ist, dass dieses Schreiben eine Bankrotterklärung an alle deutschen Familien in Olpe ist.
Man muß kein bekennender Christ sein, damit man auch von der Geschichte des Heiligen Sankt Martin immer wieder berührt wird. Gerade in einer gemeinschaftsfeindlichen Zeit der sozialen Kälte, wie zurzeit hier in dieser bunten und traditionsfeindlichen Republik Deutschland, ist das Festhalten an Althergebrachtem für viele Menschen der letzte Pfeiler ihrer eigenen Identität. Das St.-Martins-Fest wird in unserem heimischen Kulturraum jährlich im November traditionell mit einem Laternenumzug gefeiert. Insbesondere für die Sprößlinge in den Kindertagesstätten (Kitas) ist das Lichterfest im Dunkeln ein unvergeßliches Erlebnis. Gleichzeitig wird auch in den Kitas der Hintergrund des Festes dabei näher erläutert und an den heiligen Martin von Tours erinnert, der als Namensgeber des Laternentages fungiert.
Aber selbst hier führen viele Kitas schon ein „Lichterfest“ anstatt einen St.-Martins-Umzug durch, damit die muslimischen Neubürger nicht vor den Kopf gestoßen werden.
Den traditionellen Erzählungen nach soll der später in den Heiligenstand erhobene Martin seinen Mantel mit einem Bettler in todbringender Kälte geteilt haben. Die Heiligensaga wird noch heute mit dem selbstlosen Einsatz für die Armen verbunden und erzieht die Kinder nachhaltig zu solidarischem und gemeinschaftlichen Verhalten.















