Krisenvorsorge: Zivilschutz

Dass man sich Vorräte anlegen sollte, sollte spätestens nach dem Hinweis der Regierung jedem klar sein. Aber was sollte man sonst noch tun? Egal ob man im Falle einer Krise, wie bei zivilen Unruhen für sein Land kämpft, egal, in welcher Form, oder ob man nur überleben möchte, das Thema Zivilschutz ist wichtig. Hierzu gibt es auch Pläne der BRD-Regierung (http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html), auf die sollte man sich besser nicht verlassen.

Aber was ist nun wichtig? Was kann man selbst tun? Neben Vorratshaltung und eventuellen Fluchtplänen aus den Großstädten, sollte man sich auch auf unkonventionelle Angriffe wie chemische oder biologische Waffen vorbereiten. Die einfachste Möglichkeit hierzu ist, sich einen alten ABC-Schutzanzug zuzulegen. Diese sind trotz abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zum größten Teil voll einsatzfähig. Das Einzige, was man ersetzen muss, ist der Atemschutzfilter. Dabei ist der Hersteller egal, nur die Schutzklasse ist wichtig. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die beste ist ein sogenannter ABEKP3-Filter. Dies ist ein Universalfilter und für die meisten Chemikalien geeignet. Hierbei sollte man nicht sparen. Pro Person sollte mindestens ein ABC-Schutzanzug mit zwei neuen Filtern vorhanden sein. Dies gibt einem die Möglichkeit mindestens 8 Stunden autark von der Außenluft zu sein, so lange genügend Sauerstoff in der Luft vorhanden ist. Eine einfache Möglichkeit zu merken, dass der Filter nicht mehr zu gebrauchen ist, ist entweder, wenn Gerüche hindurch kommen, oder wenn ein stark erhöhter Atemwiderstand feststellbar ist. Zum Anlegen einer Atemschutzmaske gibt es unzählige Lehrvideos (https://www.youtube.com/watch?v=3YjVvF7x7Ns). Aber auch das Anlegen des ABC-Schutzanzug sollte geübt werden. Auch hierzu gibt es ausreichend Lehrvideos (https://www.youtube.com/watch?v=oqJko6UTHKo). Diese Lehrvideos sind nur Beispiele und müssen auf das tatsächliche Gerät umgesetzt werden. Grundlegend sollte man das Anlegen und Ablegen eines solchen Anzuges mindestens einmal im halben Jahr üben. Zum Üben kann man den mitgelieferten abgelaufenen Filter verwenden, da es in diesem Punkt egal ist, ob der Filter noch zu gebrauchen ist oder nicht.

Allgemein sollte man sich in einer Krisensituation immer an die Anweisungen der Zivilschutzbehörden halten. Diese können vom THW genauso wie von Feuerwehren, Krankendiensten oder sogar der Bundeswehr kommen. Dies ist immer Situationsabhängig. Wenn man im Ernstfall helfen möchte, sollte man sich bei nächster Gelegenheit an den zuständigen Koordinator wenden. Diese sind meistens für jede Unterstützung dankbar. Sollte es zu kriegsähnlichen Zuständen kommen, muss man natürlich besondere Vorsicht walten lassen.

Auch hierbei ist die Gemeinschaft das Wichtigste. Es ist wichtig, Gruppen zu bilden, am besten aus Menschen und Kameraden, denen man vertraut. Gegenüber Regierungs- aber auch Nichtregierungsorganisationen sollte man immer eine passive Haltung waren. Kein aggressives Auftreten, kein offenes Tragen von Waffen jedweder Art und keine verbalen Auseinandersetzung. In den meisten Fällen gibt es genügend Möglichkeiten sich ohne eigenes Risiko den richtigen Kräften anzuschließen. Und dies in jeder Art und Weise.

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