
Mittels Flugblattverteilungen und über Mundpropaganda wurde im Vorfeld zu Kleider- und Sachspenden für deutsche Bedürftige aufgerufen. Flugzettel wurden unter anderem im Nürnberger Stadtteil Schniegling, in Veitsbronn im Landkreis Fürth und in Fürth-Vach verteilt. Innerhalb von kurzer Zeit kam eine ansehnliche Menge an Sachspenden zusammen. Nachdem die Kleidung sortiert war, ging es an den Adventswochenenden auf die Straße zu den dankbaren Abnehmern.
Die Bekleidung wurde mit Freude angenommen und nach wenigen Einsätzen war eine erhebliche Menge nützlicher Kleidung an bedürfte Deutsche ausgegeben. Neben unzähligen Dankesworten, Lob und Anerkennung gab es aber auch negative Erlebnisse. So fiel während der Verteilungen vor allem das Personal der „Ökumenischen Wärmestube“ in der Nürnberger Köhnstraße negativ auf. Die volkstreuen Spender wurden aufgefordert ihre Aktion zu beenden. Der dreisten Aufforderung wurde selbstverständlich nicht nachgekommen. Dies veranlasste einen Angestellten am 3. Dezember 2016 sogar dazu, den Bedürftigen zu drohen, dass sie Hausverbot bekämen, sollten sie Spenden vom „III. Weg“ annehmen! Die skandalöse Drohung stieß jedoch nur auf offene Verachtung bei den abgehärteten Notleidenden. Durchgesetzt wurde sie schlussendlich auch nicht, wie uns später berichtet wurde. Die verantwortliche Leiterin der Wärmestube Frau Manuela Bauer von der „Stadtmission Nürnberg“ wollte sich auf schriftliche Nachfrage im Nachgang nicht zu den empörenden Aussagen äußern. Offenbar hat man dort kein Problem mit derart menschenfeindlichen Androhungen.
Nachtrag:
Am 27. Dezember 2016 äußerte sich die Einrichtungsleiterin Manuela Bauer doch noch bezüglich unseres Schreibens zu den am 3. Dezember 2016 verhängten Hausverboten in der "Ökumenischen Wärmestube". Nach Ihrer Aussage drohe keinen Bedürftigen ein Ausschluss, wenn er sich Spenden vom "III. Weg" abholt. Wir hoffen, dass dies der Wahrheit entspricht.
Am 10. Dezember war dann wieder ein größerer Trupp „III. Weg“-Aktivisten in Nürnberg im Einsatz. Wieder wurde in den Vormittagsstunden die „Ökumenische Wärmestube“ in der Nürnberger Köhnstraße angefahren. Die Mitarbeiter begnügten sich dieses Mal jedoch mit einer eher pöbelnd vorgebrachten Aufforderung, die Spendenaktion abzubrechen. Die durch das Personal hinzugezogene Polizei beließ es bei einer mündlichen Aufforderung.
Unter Protest der Bedürftigen zog sich die Streifenwagenbesatzung dann vorerst zurück und rief erst einmal Verstärkung. Freundlicherweise hatten die Beamten ihr Fahrzeug so abgestellt, dass nun auch ein Fahrstreifen der Köhnstraße abgesperrt war und somit den, nach passenden Klamotten suchenden Bedürftigen zur Verfügung stand.
Nach etwa 30 Minuten traf dann auch die Verstärkung in Form eines Diensthundeführers der Bereitschaftspolizei ein. Dieser begnügte sich jedoch zusammen mit seinen Kollegen damit, sich von dem bitter böse empörten Wärmestubenpersonal das Ohr abkauen zu lassen. Nachdem alle anwesenden Deutschen vor Ort versorgt waren, wurde die Verteilung der Kleiderspenden noch an verschiedenen anderen Orten in Nürnberg und im angrenzenden Fürth fortgesetzt. Die Einsatzleitung der immer über Personalnot klagenden Nürnberger Polizei stellte den Hundeführer sogar zur ständigen Bewachung der Kleiderspender ab. So folgte er diesen bis in die Nachmittagsstunden, wo er schließlich im dichten Verkehr im Fürther Zentrum den Anschluss verlor.
Die Verteilaktionen werden natürlich auch nach der Aktionswoche fortgesetzt. Kleiderspenden sind weiterhin herzlich willkommen. Der Andrang in den Notschlafstellen und den dazugehörigen Kleiderkammern steigt auch in Nürnberg stetig. Die unkontrollierte Zuwanderung verschärft die Situation zusätzlich. Nicht nur, dass allerorten Einwanderer in die Schlafstätten drängen, auch ausländische Betrüger setzen den oft ehrenamtlich organisierten Hilfsangeboten schwer zu. Auch die kriminelle Energie der Einwanderer macht den deutschen Obdachlosen und Notleidenden schwer zu schaffen. Bei den Spendenaktionen berichteten sie den Aktivisten von Überfällen, Angriffen, Diebstählen und organisierten ausländischen Banden, die andere terrorisieren und ihre eigenen Clan-Mitglieder entsprechend schützen.
Helfen auch Sie mit und unterstützen sie die „Deutsche Winterhilfe“. Gebraucht wird Kleidung aller Art, Decken, Schlafsäcke aber auch Bettwäsche Ganz besonders groß war die Nachfrage nach Unterwäsche, Socken, Schuhen und Handschuhen. Kontakt können Sie über Winterhilfe(at)yandex.com aufnehmen.
Siehe auch:
Obdachlosigkeit steigt dramatisch
Aktionswoche „Deutsche Winterhilfe“


















