ENF-Kongress in Koblenz

Am letzten Wochenende trafen sich auf Einladung der ENF-Fraktion im Europaparlament (ENF=Europa der Nationen und der Freiheit) Vertreter bekannter rechtskonservativer  Parteien Europas in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle, unter anderem die AfD-Vorsitzende Frauke Petry, die Vorsitzende des französischen Front National, Marine Le Pen, dem Vorsitzenden der niederländischen Freiheitspartei, Geert Wilders, der FPÖ-Vertreter Harald Vilimsky und dem Parteisekretär der italienischen Lega Nord, Matteo Salvini.

Auch Vertreter unserer Partei „Der III. Weg“ wohnten dem Treffen bei und waren gespannt, wie die Vertreter der verschiedenen nationalkonservativen Parteiendie aktuelle politische Situation in Europa sehen und wie sie sich das von ihnen angestrebte freie Europa vorstellen. Insgesamt nahmen rund 1.000 Gäste und 300 Pressevertreter am ENF-Kongress teil. 

Schon in den frühen Morgenstunden war das Gelände um den Veranstaltungsort,die Rhein-Mosel-Halle, weiträumig durch Polizeieinheiten abgesperrt und man konnte den Bereich nur mit gültiger Akkreditierung durch den Veranstalter und nach einer Personenkontrolle durch die Polizei betreten.Bis zum Einlass in die Halle folgten noch zwei weitere Kontrollen durch zivile Sicherheitsdienste. Dies war ein eindrucksvoller Beweis der momentanen Sicherheitslage in unserem Land und der ständigen Gefahr, der sich nationaldenkende Menschen europaweit ausgesetzt sehen. Der Eindruck der sich im Saal bot, war eine Mischung aus Donald Trump Wahlkampf und Scientology-Vortrag:

Gedämpftes blaues Licht, Plakate mit den Namen der Redner auf jedem Sitzplatz, die dann jubelnd geschwenkt werden sollten/konnten, ein theatralischer Einmarsch der Protagonisten mit Musik und Fahnen, eine jubelnde AfD–Gefolgschaft und ein  „Moderator“, der die Redner in Stadionsprechermanier nochmals einzeln anpries.

Ingesamt waren die Redebeiträge allesamt sehr flach und gemäßigt, inhaltlich teilweise doch sehr unterschieldich. Zuerst gratulierte natürlich jeder brav Donald Trump zur Präsidentschaft, danach folgten die bekannten Aussagen wie „Raus aus der EU“, „Abschaffung des EURO“, ein bisschen Terrorangst und Islamkritik, Merkel ist an allem Schuld… Positiv fiel hier lediglich Harald Vilimsky von der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) mit seinen Vorstellungen von Europa auf. Er sagte unter anderem: „Dieses gemeinsame Ziel heißt: ein Europa der Vaterländer, wo die einzelnen Staaten auf Augenhöhe zueinander und in Freundschaft miteinander, an einer gemeinsamen und guten Zukunft arbeiten.

„Wird die AfD eine zionistische Partei?“

War doch die Israel-freundliche Politik eines Geert Wilders und einer Marine Le Pen hinlänglich bekannt, stimmte der Petry-Ehemann und Europaabgeordnete Marcus Pretzell (AfD) gleiche Töne an. „Wir haben ein Problem mit dem politischen Islam, in Deutschland, in Europa, vor allem in Westeuropa. Es gibt ein Land, was schon Jahrzehnte längere Erfahrungen in dieser Frage hat.“ … „Ein Land, was sich mit einer Politik der Europäischen Union konfrontiert sieht, die feindlicher kaum sein könnte.“, dalaut Pretzell die EU „letztlich über Umwege Terrororganisationen gegen Israel“ finanziere. „Israel ist unsere Zukunft, meine Damen und Herren!“, ruft Pretzell in den Saal, als leider Gegenprotest laut wird. Frauke Petry nutzt die Steilvorlagen ihres Ehemannes und der anderen Redner und spricht davon, dass Europa das Naziregime überwunden hat, stark und vielfältig sei. Es wird noch viel über Demokraten und wahre Demokraten philosophiert, der Sozialismus und Kommunismus verteufelt und jedem nahegelegt, die AfD zu wählen. Geert Geert Wilders sorgt sich darüber hinaus noch um Homosexuelle und Juden und betont nochmals ausdrücklich seine Solidarität mit Israel.

Aber auch in der AfD teilen bei weitem nicht alle die Liebe zu Isreal und dem Zionismus. So veröffentlichte letzte Woche der baden-württembergische Landtagsabgeordneter Wolfgang Gedeon eine Denkschrift mit dem Titel: "Wird die AfD eine zionistische Partei?" Darin macht der mittlerweile fraktionslose Landtagabgeordnete Gedeon, um dessen antisemitische Äußerungen es einen heftigen Konflikt innerhalb der AfD-Fraktion gegeben hatte, deutlich: "Nur wer die US-amerikanische Außenpolitik boykottiert und sich auch vom israelischen Zionismus distanziert, ist moralisch legitimiert, radikal gegen den Islamismus in Europa vorzugehen." Gedeon lehnt richtigerweise "eine kollektive Verantwortung für nationalsozialistische Verbrechen" ab und erkennt die Gefahr, daß viele Funktionäre in der AfD "noch nicht verstanden[hätten], dass die moralische Erpressungsrhetorik à la "Tätervolk" und "Land der Mörder und Henker", wenn wir sie weiter zulassen, nicht spurlos an uns" vorübergehe.

Mit hilflosem Grauen muß man die täglichen Bilder der brutal ermordeten palästinensischen Kinder und Frauen im Gaza-Streifen beobachten. Während die Mörder und Terrorbomber aus dem zionistischen Gebilde mit einem Lächeln im Gesicht von der Bundesregierung und den imperialistischen USA weiterhin grünes Licht für ihr Verbrechen erhalten und dem Raubstaat dadurch eine uneingeschränkte Solidarität widerfährt, bleiben deutsche Nationalisten wie der anpolitisierte „Normalbürger“ in der Regel aber nur wütende Zaungäste in diesem Konflikt.

Das zionistische Geschwür im Nahen Osten speist sich innenpolitisch geradezu aus den Angriffen gegen seine Politik, ganz nach dem Motto des Zionismus-Gründers Herzl, der den Antisemitismus als einen wichtigen Baustein der jüdischen Identität verklärte.

Keine Stimme den pro-zionistischen Parteien

Es versteht sich von selbst, daß man keine Parteien wählen sollte, die sich nicht nur in diesem aktuellen Krieg Israel gegenüber solidarisch verhalten. Was den Verbrechern im Zionistenstaat aber tatsächlich nachhaltig wehtut ist der Boykott ihrer Waren auf dem Weltmarkt. Die israelische Wirtschaft ist sehr exportabhängig und der Markt daher anfällig für entsprechende Ausfälle bei den Ein-künften aus anderen Ländern. Deshalb sollte man als wirklich aktive Hilfe für den palästinensischen Freiheitskampf in Israel produzierte Artikel beim nächsten Einkauf im heimischen Supermarkt konsequent meiden und auch jene Produkte, die ausländische Unternehmen herstellen, welche in Israel investieren.
Weiterführende Informationen: Israel-Boykott: Was jeder gegen den zionistischen Völkermord tun kann

Überfremdung = Volkstod

Die Partei "Der III. Weg" spricht sich nicht gegen den Islam als Religion aus, doch gehört dieser nicht nach Deutschland, sondern in jene Länder, die seit Jahrhunderten vom Islam geprägt sind. Eine Moschee ist nur ein weiteres Zeichen der zunehmenden Überfremdung Deutschlands. Die anhaltende Asylflut wirkt zudem noch verschärfend auf diese Entwicklung ein. Der sogenannte Volkstod ist leider kein fernes Zukunftsszenario, sondern ist bereits im vollen Gange.

Die Gründe für den drohenden Volkstod sind vielschichtig. Zum einen ist natürlich die volksfeindliche Einwanderungspolitik in der BRD dafür verantwortlich. Aber auch die kinderfeindliche Familienpolitik der etablierten Parteien und das gesellschaftliche Klima trägt zum Aussterben des deutschen Volkes bei. Wir fordern daher eine konsequente Förderung von kinderreichen deutschen Familien. Mutter zu sein darf nicht weiter dazu führen der Armut anheimzufallen und im sozialen Umfeld abgehängt zu werden wie es hierzulande der Fall ist.

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