Im Gespräch mit Mario Machado

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Die Redaktion unserer Netzseite www.der-dritte-weg.info führte Anfang September ein Interview mit dem portugiesischen Nationalisten Mario Machado, welcher Vorsitzender der „Nova Orden Social“ („NOS“) ist. Diese noch junge Organisation versucht aktuell, flächendeckende Strukturen in Portugal aufzubauen und sich demnächst als Partei registrieren zu lassen. Um mehr über diese neue Organisation zu erfahren, führten wir dieses Interview.

Der III. Weg: Hallo Mario es freut uns sehr, dass wir Dir ein paar Fragen stellen können, doch bevor es losgeht, bitte ich Dich, um eine kurze Vorstellung deiner Person und deiner neuen Bewegung in Portugal.
Mario Machado: Mein Name ist Mario Machado und seit meinem 14. Lebensjahr (1990) bin ich ein Nationalist. Im Alter von 15 Jahren bin ich der ersten nationalistischen Organisation namens FDN (Nationale Verteidigungsfront) beigetreten. Seitdem (1990) und bis zum heutigen Tage bin ich in der Bewegung auf vielfältige Weise aktiv. Ich wurde zum Nationalisten, da meine Familie von den Marxisten nach dem Putsch von 1974 geplündert wurde, und ich daher in einer starken patriotischen und vor allem antikommunistischen Atmosphäre aufwuchs. Alles Weitere hat sich auf natürliche Weise ergeben.
Heute leite ich die Partei „NOS“. Bei aller Bescheidenheit, ich glaube, dass ich von meinen Kameraden immer sehr geschätzt worden bin, selbst dann, als ich es manchmal gar nicht wollte. Sie haben mich zum Leiter dieser zukünftigen Partei gewählt, was eine Ehre für mich ist. Heute nehme ich das natürlich an, besonders nachdem ich erkannt habe, dass während meines Gefängnisaufenthaltes die Bewegung zusammenbrach und an Bedeutung verlor.
Jetzt ist es eine Art von Pflichtgefühl, das mir nicht erlaubt, diese Verantwortung zu verweigern, bis die richtige Person erscheint, um diese Stelle zu übernehmen. NOS entstand hinter den Gefängnismauern, um diese Lücken und Misserfolge im Aktivismus in unserer Bewegung auszufüllen. Die Wahl des Namens hat eine doppelte Bedeutung NOS bedeutet „Wir“ auf Portugiesisch, ausgeschrieben bedeutet es, dass wir eine neue soziale Gesellschaftsordnung für unsere Heimat wollen. Von Anfang an wurde unter den Gründern vereinbart, dass das Wort „sozial“ bei der Namensfindung erwähnt werden sollte.

Der III. Weg: Wie ist die politische Lage derzeit für volkstreue Kräfte in Deiner Heimat im Zeichen der Überfremdung Europas?
Mario Machado: Es gibt derzeit keine nationalistischen Parteien in Portugal. Die Partei PNR war, als meine Kameraden und ich in der Vergangenheit die Partei führten, eine nationalistische Partei, jedoch momentan würde ich die PNR bestenfalls als eine patriotische Rechtspartei beschreiben.
Diese Partei steht dafür, dass Nicht-Europäer die portugiesische Staatsangehörigkeit für Dienste erwerben können, die sie im Rahmen der Nation geleistet haben. Darüber hinaus werden diese Nicht-Europäer in der Partei integriert und danach strategisch in Demonstrationen und Märschen in die ersten Reihen platziert. Zur gleichen Zeit bezeichnen sie sich selbst als Nationalisten und behaupten, die portugiesische und europäische Identität zu verteidigen.

Der III. Weg: Wie sieht Eure politische Arbeit konkret aus? Gibt es z.B. soziale Hilfsdienste eurerseits? Wie erreicht Ihr die Menschen Portugals? Setzt Ihr eher auf klassische Mittel wie Flugblätter, Infostände oder Demonstrationen? Und welche Rolle spielen die sozialen Medien dabei?
Mario Machado: Unsere Bewegung ist noch in der Anfangsphase. Im Moment bauen wir eine Struktur im ganzen Land auf und nutzen die sozialen Netzwerke, um für unsere Ideen und unsere Bewegung zu werben. Natürlich planen wir in naher Zukunft auch auf klassische Methoden (wie z. B. Flugblätter etc.) zurückzugreifen. Wir planen auch Hilfsorganisationen wie zum Beispiel bei den Bewegungen „Aurora Dourada“, „Hogar Social“ oder „Casapound“ zu kreieren.

Der III. Weg: Was denkst Du über den Versuch, Ultra Fans beim Fußball in unserer Richtung hin zu politisieren? Ist das sinnvoll?
Mario Machado: Diese Idee würden wir im Allgemeinen nicht ausschließen. Ich selbst war Mitglied einer Fangruppe eines Fußballvereins (Sporting Lissabon) und weiß daher, dass Nationalismus unter den Fangruppen sehr verbreitet ist. Sofern Mitglieder eine gute Sichtweise und Rückgrat haben, sehe ich kein Problem, aus verschiedenen sozialen Gruppen in unserem Land neue Mitglieder anzuwerben.

Der III. Weg: Eine Frage zu Deinem Heimatland. Wenn ich Portugal bereise, was muss ich unbedingt gesehen haben?
Mario Machado: Da Portugal ein Land voller Geschichte mit faszinierenden und traditionellen Städten ist, gestaltet sich eine Auswahl sehr schwierig. Aber ich würde vielleicht Städte wie Coimbra, Aveiro, Porto und Lissabon vorschlagen (obwohl diese manchmal nicht mehr wie eine traditionelle, portugiesische oder europäische Stadt aussehen).
Interessante Denkmäler sind zum Beispiel die „Torre de Belém“, das Kloster „Mosteiro dos Jeronimos“, der Palast „Palácio de São Bento“ … oder Orte wie Sintra. Die wunderschönen Strände im südlichen Teil des Landes sind auch sehr sehenswert.

Der III. Weg: Was ist von Eurer Bewegung in Zukunft zu erwarten, plant Ihr an Wahlen teilzunehmen?
Mario Machado: Wie bereits erwähnt, sind wir dabei Strukturen im ganzen Land aufzubauen und befinden uns derzeit immer noch im Wachstum. Wir planen unsere Partei bald zu registrieren. Sollten wir dies jedoch vor den Kommunalwahlen nicht schaffen, werden wir die Kandidaten trotzdem aufstellen (unser Gesetz erlaubt dies).
Wir planen auch von der virtuellen Präsenz zu einer aktiveren Präsenz zu wechseln, die sich mehr auf die reale Welt konzentriert. Wir hoffen, uns bei den Portugiesen bald einen höheren Bekanntheitsgrad verschaffen zu können und zwangsläufig von den portugiesischen Medien häufiger erwähnt zu werden.

Der III. Weg: Wir danken Dir für das kleine Interview, Mario. Das letzte Wort gehört Dir.
Mario Machado: Vielen Dank für Euer Interesse an unserer Bewegung. Die Zusammenarbeit und die Beziehung zwischen europäischen nationalistischen Bewegungen sind uns sehr wichtig. Derzeit wird unser Volk und unsere Zivilisation weltweit bedroht und wir alle stehen den gleichen Herausforderungen und Problemen gegenüber, nicht nur aus diesem Grunde müssen wir vereint, sondern auch wegen unserer Identität, gemeinsam zusammenstehen.
Ich wünsche eurer Bewegung viel Erfolg und lade Euch hiermit ein, an unseren zukünftigen Veranstaltungen in Portugal teilzunehmen.

Herzliche Grüße!

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