Am Sonnabend, den 2. Dezember 2017, folgten viele Mitglieder und Unterstützer des Stützpunktes Thüringer Wald/Ost der Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier. Im Vorfeld der Feierlichkeit schmückten die Kameraden des Stützpunktes die Räumlichkeit gemeinschaftlich mit typischen Gegenständen, wie dem Julbogen oder dem Klausenbaum. Die Julfeier eröffnete der Stützpunktleiter. Im Anschluss daran wurde Kaffee oder Tee ausgeschenkt und durch mannigfaltige, von den Kameradinnen selbst gebackene und dargereichte Köstlichkeiten, abgerundet. Noch während man sich der süßen Leckerbissen bediente, lenkten die Kameraden des Stützpunktes die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das Entzünden der vier Kerzen des Julbogens.
Kurz vorweg. Der Julbogen beginnt links mit dem aufsteigenden Jahr, der Wendepunkt stellt die Sommersonnenwende dar und es beginnt sich das Jahr nach rechts abfallend, dem Jahresausklang zu nähern. Der Stab in der Mitte markiert, wie auf dem Bild zum Julbogen schön zu erkennen, die Irminsul.
Neben dem Tisch, auf dem sich der Julbogen befand, nahmen vier Mitglieder Aufstellung. Sie entzündeten nacheinander jeder eine Kerze, begleitet mit einem Sinnspruch. Hierin erinnerten sie die Anwesenden an das Fundament eines jeden Menschen und Volkes, sie erinnerten an das eherne Bekenntnis zur eigenen Sippe und dem Schutz sowie der Stärke, welche aus der Gemeinschaft hervorgeht.

Nachdem der Julbogen entzündet und das Kaffeetrinken beendet war, widmete man sich mit allerlei Bastelarbeit und Spiel den Kindern. Den Höhepunkt des Tages, für die Kinder und so manchen Erwachsenen, stellte das eigenhändig gefertigte und hervorragend bemalte Puppentheater dar, welches durch das Puppenspiel ein glückliches und strahlendes Leuchten in die Augen der Kinder zauberte. Die Zeit schien wie im Fluge zu vergehen. Denn, als den Kleinen noch eine Weihnachtsgeschichte verlesen wurde, klopfte es plötzlich an die Tür.














