Leseprobe: National, revolutionär, sozialistisch – Teil 2

Vor kurzem veröffentlichte unsere Partei ihre erste weltanschauliche Grundlagenbroschüre. Wir werden in den nächsten Wochen aus jedem der drei Kapitel einen kurzen Auszug als Leseprobe auf unserer Netzseite veröffentlichen. Teil 1 zum Nachlesen.

Revolutionär

[…]Die Durchsetzung wahrhaftig deutscher Anschauungen, deutscher Kultur, deutschen Wesens ist darum bereits ein revolutionärer Akt, da es kaum einen größeren Antagonismus zwischen dem heute herrschenden Zeitgeist und wahrhaftigem Deutschtum gibt. Revolutionär sein beginnt bereits beim alltäglichen Sport, im Verzicht auf Konsumgifte, beim Lesen deutscher Klassiker und beim Er- und Ausleben deutscher Kultur.
Gleichzeitig gibt es kaum einen größeren Gegensatz zwischen unserer Weltanschauung und der aktuellen Lage in Deutschland. Während heute das Volk der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Kapital dient, wollen wir dem entgegensetzen, daß das Kapital der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Volk zu dienen hat. Wir fordern die Herrschaft der Besten und Fähigsten, doch regiert heute eine Herrschaft der Minderwertigen, die sich wahlweise durch die charakterliche Negativauslese der etablierten Parteien nach oben gedient haben oder in den Strukturen der Finanzwirtschaft, in denen ein Fortkommen gleichfalls nur durch unsittliche und ausbeuterische Mittel möglich ist, Karriere gemacht haben. Es ist auch fraglich, ob Deutschland als Nation seine eigene Revolution, eine wahrhaftige, nachträgliche Durchdringung aller Bereiche mit deutschem Geist und Wesen bereits gehabt hatte. Die Franzosen haben in der Revolution von 1789 ihren seit Beginn der Geschichte egalitären Geist als Durchbruch erlebt, seitdem durchzieht er alle französischen Republiken, durchgehend jede französische Kultur- und Gesellschaftsvorstellung. Darum haben alle Kräfte Frankreichs, die sich dem egalitären Geist widersetzen und versuchen, für einen nationalen Gedanken zu kämpfen, stets gegen die Revolution von 1789 gekämpft; sie haben die Revolution bis heute nicht verwunden. Doch nicht nur Frankreich, auch England etwa hatte – mit der englischen Revolution durch Cromwell – seine politische Revolution bereits. Eine deutsche Revolution, die als solche unbeirrbar den sozialistischen, antimaterialistischen und völkischen Geist felsenfest verankerte, fand dagegen bis jetzt noch nicht statt, auch wenn es Versuche dafür gab. In der Vergangenheit hatten wir stets nur Reformen, geistige Ideen von unglaublicher Sprengwirkung, soziale Kämpfe, aber niemals eine politische Revolution.
Und auch der aktuelle Staat gründet sich nicht auf eine Revolution, auf eine bewußte Entscheidung. Im Gegenteil, aktuell erleben wir die übergestülpte Herrschaft eines uns fremden Geistes. Deutschland ist ohne eigene Idee. Die Vertreter des Liberalismus, die Lobbyisten der Finanzwirtschaft und die Büttel Brüssels und der USA mögen ihre Ideen haben, oder zumindest fremde Ideen nachreden, aber das Volk hat keine Überzeugungen mehr. Die Herrschenden in den Parlamenten, Bankhallen und Pressestuben sind in unsere Feinde verliebt und ihren Ideen verfallen. Es gibt noch jene blassen Bilder der Vergangenheit, die beschworen werden, die Gesichter der Weimarer Klassik wie Goethe und Schiller. Doch sind sie nur noch Erinnerungen ohne Wirklichkeitskraft, denn wir sind nicht mehr von ihnen durchdrungen und kennen sie kaum mehr. Wir sind in unserem Gebaren zu materialistischen, liberalen Menschen des heutigen Zeitgeistes geworden, währenddessen unter der Oberfläche der Strom des ewigen Deutschlands weiterfließt. Wir sind nur die Nachgeborenen der ehemals Großen, wir glauben, es würde ausreichen, ihr Erbe akademisch zu bewahren und zu sezieren, unfähig oder unwillig, etwas eigenes Großes zu schaffen. Der Glaube an Größe, an Schicksal und Entscheidung ist verloren gegangen.

Revolutionär sein heißt in diesen Tagen, sich nicht damit abzufinden, daß Deutschland als geschichtlicher Faktor ausgeschaltet ist, daß wir keine Rolle mehr in der Geschichte spielen sollen, daß wir nur vor uns hinvegetieren und dem langsamen Wärmetod erliegen. Eine Revolution wird einem niemals in den Schoß geworfen, sie wird nicht auf einmal aus dem Nichts auftauchen als ein eigenständiges Wesen, das nach Lust und Laune in die Geschichte einspringt. Revolutionen werden stets und immer nur erkämpft. […]





  • „Deutschland ist ohne eigene Idee.“ Wohl wahr. Deutschland als Ganzes hat kein Staatsziel, darf es seit 1945 nicht mehr haben. Das ist der Preis für den Mangel an staatlicher Souveränität, der sich nur militärisch überwinden ließe. (nicht zum Thema gehörig: als Linguist stach mir das von euch oben verwendete „Softcover-Buch“ förmlich ins Auge. Der gängige deutsche Ausdruck für „Softcover“ ist Taschenbuch)

    P 04.12.2017
    • Vielen Dank für den Hinweis.

      App-03 05.12.2017
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