Filmbesprechung: „The Boer Project“ (+Video)

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Aus Schweden erreicht uns die fast 90-minütge Reportage „The Boer Project“ von Jonas Nilsson, einem Absolventen der schwedischen Militäruniversität. Der Film ist komplett in englischer Sprache gehalten, teilweise wird auf englische Untertitel ausgewichen.

Nilsson verbrachte einen Teil seiner Jugend in Südafrika und kehrte jüngst in das einst so gescholtene Land zurück, in dem laut offizieller Darstellung nun endlich Demokratie und Bürgerrechte für alle eingeführt wurden. Verdankt wird dieser politische Quantensprung vor allem Nelson Mandela, dem Schwarzenführer, der sich gerne mit geballter Faust in bester Kommunistenmanier ablichten ließ. Bei den schwarzen Politikern, die das politische Erbe Mandelas angetreten haben, handelt es sich um würdige Nachfolger – sie übertreffen ihr Vorbild auf allen Gebieten, insbesondere aber in Sachen Korruption und Diskriminierung der weißen Bevölkerung. Vorläufiger Höhepunkt ist die gerade beschlossene entschädigungslose Enteignung von weißen Farmern.

Jonas Nilsson berichtet in seinem Film nicht nur über das Leid der weißen Großgrundbesitzer sondern das der gesamten weißen Bevölkerung. Zunächst kommen die Leiter von Hilfsorganisationen zu Wort, die sich um notleidende Kinder und mittellose Alte kümmern. Außerdem erfahren wir die Gedankengänge von Führern, die einen organisierten Widerstand aufbauen wollen, sei es als Partei oder als Gruppe mit gemeinsamer Weltanschauung. Mit dem Mut der Verzweiflung greifen die tapferen Buren zur Selbsthilfe, denn ihre Heimat wollen sie nicht verlassen, auch wenn dies viele Tausende schon getan haben. Besonders aufrüttelnd und ergreifend sind jedoch die Schilderungen von Frauen, deren Männer von schwarzen Terroristen ermordet wurden, teilweise vor den Augen der eigenen Kinder.

Gegen Ende des Films schließt sich der Kreis: Wieder nach Schweden zurückgekehrt, befragt Nilsson schwedische Sozialdemokraten, die in den 1980er Jahren maßgeblich an der Unterstützung von Mandelas Partei ANC beteiligt waren bzw. die diese Hilfe sogar heute noch fortsetzen, obwohl die katastrophalen Zustände bestens bekannt sind. Es klingt schon wie blanker Hohn, wenn Mord und Totschlag geflissentlich bagatellisiert werden, obwohl Südafrika seit langem als das gefährlichste Land der Welt gilt – vor allem, wenn die eigene Hautfarbe nicht Schwarz ist. Aber so sind nun einmal die Spielregeln der Gleichmachungsfanatiker und jeder Kritiker wird zum Nazi-Monster.

Nehmen wir uns die Warnung der Weißen in Südafrika zu Herzen: In wenigen Jahren werden bei uns ähnliche Zustände herrschen, wenn wir nichts dagegen unternehmen! Denn die Übernahme eines Landes erfolgt nicht mehr durch brachiale Gewalt, wie dies früher war, sondern vor allem schleichend durch die Geburtenrate.

Spenden in beliebiger Höhe, die für weitere Filmprojekte von Jonas Nilsson und seiner Mannschaft verwendet werden, können per Kreditkarte oder Paypal geleistet werden und sind sehr willkommen.

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