CDU-Regierung in Sachsen will Lehrpläne in Schulen dramatisch kürzen

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Als ob es um den Bildungsstand heranwachsender Kinder und Jugendlicher in der BRD nicht schon schlecht genug bestellt  ist – erinnert sei an die PISA-Studie von 2016 oder der neueste Bildungsskandal bei Berliner Polizeischülern – sollen die Lehrpläne an Sachsens Schulen weiter gekürzt werden. Die Kürzungen betreffen vor allem die Fächer Mathematik, Musik, Biologie, Fremdsprachen und Sport. Gerade die Kürzung des Faches Sport ist angesichts wachsender körperlicher Degenerationserscheinungen unter deutschen Jugendlichen bei gleichzeitiger Masseneinwanderung verrohter und aggressiver, meist jugendlicher Invasoren aus dem Nahen Osten und Afrika geradezu fahrlässig.

So werden Sachsens Schüler also künftig nicht nur bei der Aneignung von naturwissenschaftlichem Wissen und musisch-sprachlichen Kompetenzen zu kurz kommen, sondern in der Schule auch körperlich weniger gefordert werden und damit zwangsläufig weiter verweichlichen. Der Landessportbund Sachsen hat bereits vor unabsehbaren Langzeitfolgen in Folge mangelndem motorischen Trainings gewarnt und den unschätzbaren Wert von Sport für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unterstrichen.

Dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnen kann, scheint den CDU-Kultusminister Christian Piwarz wenig zu interessieren. Als Gründe für die Zusammenschrumpfung des ohnehin schon dünnen Lehrplans benennen die Verantwortlichen eine angeblich überhöhte Lernbelastung und den aktuellen Lehrermangel. Letzteres jedoch ist kein Zufall, sondern eine selbstverschuldete Folge der krampfhaften Sparpolitik Sachsens am Lehrpersonal und den Versäumnissen, Lehrer zu verbeamten, sodass immer mehr gut ausgebildete Lehrkräfte in den Westen abwandern und vor allem im ländlichen Raum einen personellen Kahlschlag an den Schulen hinterlassen. Somit könnte es also gut möglich sein, dass Sachsen seine Spitzenreiterrolle in der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme aller Länder aufgrund des Versagens der in Dresden regierenden Politiker schon bald einbüßen wird.

1 Kommentar

  • Der Lehrermangel ist ein großes Problem, mein Sohn macht in Göttingen die Ausbildung zum Erzieher. Es ist aber leider der Fall das die Klassen nach dem Sozialassistenten massiv gekürzt wurden von 4 Klassen auf 2 Klassen das heißt das einige Kinder nach der hälfte der Ausbildung sich anders orientieren mussten bzw nach den Sommerferien ca 40 km pro Strecke fahren müssen um ihre Ausbildung zu beenden. Dies macht mich richtig sauer, denn wir brauchen diese Leute. Ich hoffe sie können mit der Info etwas anfangen.
    Mit freundlichem Gruß
    Cathrin Nebendahl

    Cathrin Nebendahl 05.07.2018