Massachusetts: Abtreibungen bis zur Geburt legalisiert

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Der demokratisch geführte US-Bundesstaat Massachusetts hat Abtreibungen bis zur Geburt legalisiert. Gouverneurin Maura Healey begründete den Entschluss mit einem „notwendigen Zugang zur medizinischen Versorgung für Frauen“. In den USA liegt die Entscheidung über das Abtreibungsrecht in der Hand der Bundesstaaten. Während 40 Bundesstaaten eher strenge Abtreibungsregelungen haben, sind die Gesetze in den 10 übrigen Staaten, darunter nun auch Massachusetts, eher locker. Die Statistik in den Staaten zeigt, dass eine interessante Korrelation zwischen hohen Geburtenraten und strengen Abtreibungsregelungen besteht. Massachusetts zählt zu den Bundesstaaten, die im US-Vergleich niedrige Geburtenraten haben. Die Partei Der III. Weg setzt sich für mehr deutsche Kinder und daher auch für strengere Abtreibungs-Regelungen in Deutschland ein.

Demokratische Politik: Abtreibungen bis zur Geburt

Maura Healey, demokratische Gouverneurin von Massachusetts, übernimmt „Führung“. So nennt die 55-Jährige, offen lesbische Politikerin einen Beschluss zum Abtreibungsrecht für ihr Bundesland. Sie unterzeichnete ein Gesetz, das Ärzten die finale Entscheidung darüber gibt, ob und wann Frauen abtreiben dürfen.

Bislang hatte Massachusetts bereits relativ liberale Regelungen im Bezug auf Abtreibungen. Jedoch waren Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche nur erlaubt, wenn ein Arzt feststellt, dass das Leben oder die körperliche oder psychische Gesundheit der Mutter in Gefahr ist, oder dass das Kind eine lebensbedrohliche Fehlbildung hat. Ab dem 8. November sollen diese Regelungen entfallen. Abtreibungen können damit künftig quasi bis kurz vor der Geburt legal durchgeführt werden.

Möglich wurde der Beschluss durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofes der USA aus dem Jahre 2022. Damals wurde das Urteil aus dem Prozess „Roe v. Wade“ aufgehoben. Es hatte bundeseinheitliche Regelungen für Abtreibungen bis zur 24. Schwangerschaftswoche festgesetzt. In den USA ist das Thema „Abtreibungen“ besonders heiß umstritten. Hier prallen zwei Extreme aufeinander: Fundamentalistische Christen lehnen Abtreibungen pauschal und ausnahmslos ab, während liberalistische Kreise Abtreibungen ohne Einschränkung legalisiert haben wollen.

Während in republikanisch-konservativ geführten Staaten wie Alabama, Arkansas oder Idaho Abtreibungen weitgehend verboten sind, haben Alaska, Colorado, Maryland, Michigan, Minnesota, New Jersey, New Mexico, Oregon und Vermont und nun auch Massachusetts Abtreibungen sogar bis zur Geburt legalisiert. Demokraten suchen hier explizit den Konflikt mit US-Präsident Donald Trump, der eher als Abtreibungsgegner gilt. So auch Maura Healey. Sie erklärte: „Wir werden dafür sorgen, dass insbesondere Frauen ihre eigenen Entscheidungen in Bezug auf ihre Gesundheitsversorgung treffen können – und nicht die Regierung“. Weiter führte sie aus: „Und als Gouverneur verspreche ich, dass wir – ganz gleich, was Donald Trump, die Republikaner im Kongress oder der Oberste Gerichtshof tun – weiterhin dafür sorgen werden, dass Frauen und Familien hier in Massachusetts Zugang zu der medizinischen Versorgung haben, die sie benötigen.“

Abseits von der ethnisch mehr als fragwürdigen Entscheidung, Leben im Mutterleib töten zu lassen, geht in der Debatte die damit verbundene Kernfrage nach der Fertilitätsrate einer Gesellschaft unter. Erhebungen aus den USA zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Bundesstaaten mit strikten Abtreibungsgesetzen und hohen Geburtenraten. Wenn man die 13 Staaten mit vollständigem Abtreibungsverbot betrachtet, so lagen deren Geburtenraten bei 59,0 Geburten pro 1000 Frauen (im Alter von 15-44 Jahren) im Durchschnitt. South Dakota beispielsweise, das ein Totalverbot für Abtreibungen hat, hatte 2024 eine Geburtenrate von 66,7. Die Staaten mit liberalen Abtreibungsregelungen hingegen haben deutlich niedrigere Geburtenraten. So kommt beispielsweise Vermont nur auf eine Geburtenrate von 41,7.

Natürlich kann man argumentieren, dass die höheren Geburtenraten nicht allein auf das Abtreibungsrecht zurückzuführen sind. So gibt es verschiedene Gründe, die für den Geburtenreichtum einer Gesellschaft verantwortlich sein können. Doch die Korrelation zwischen der Verschärfung des Abtreibungsrechtes und der wachsenden Geburtenzahl ist statistisch belegt. Eine 2025 beim Jama-Netzwerk veröffentlichte Studie hat die Entwicklung von Geburten nach Einführung eines vollständigen bzw. 6-Wochen-Abtreibungsverbots verglichen. Sie kam zu dem Schluss, dass in Folge des Abtreibungsverbots im Schnitt 1,01 zusätzliche Geburten auf 1000 Frauen festzustellen waren. Das entspricht ungefähr 1,7 Prozent mehr Geburten oder etwa 22.180 zusätzliche Geburten. Anzumerken ist, dass dieser Effekt nicht überall gleich stark aufgetreten ist und insbesondere ethnische Minderheiten stark betroffen waren.

Für Massachusetts dürfte das also nichts Gutes bedeuten. Ohnehin liegt das Land bereits bei der Geburtsrate im nationalen Vergleich mit 46,8 auf Platz 44 und befindet sich damit im Schlussfeld. In Deutschland lag die Geburtenziffer pro Frau übrigens mit 45,0 pro Tausend Frauen 2024 noch einmal niedriger.

 

Der III. Weg: Politik für mehr deutsche Kinder!

Die Partei Der III. Weg setzt sich kompromisslos für das deutsche Volk und seinen genetischen Erhalt ein. Und um die Zukunft des deutschen Volkes ist es schlecht bestellt. Ein maßgeblicher Indikator dafür sind die niedrigen Geburtenraten. Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland die niedrigste Geburtenzahl seit 1946 verzeichnet. Dabei gibt es auch in Deutschland konstant hohe Abtreibungszahlen.

So wurden 2024 etwa 106.000 Kinder abgetrieben. Während in den USA Republikaner noch für strenge Abtreibungsregelungen stehen, unterstützen in Deutschland vorgeblich „konservative“ Unionspolitiker sogar noch Lockerungen beim Abtreibungsrecht. So haben im EU-Parlament 16 CDU/CSU-Politiker für eine Resolution gestimmt, die Abtreibungen gar als „grundlegendes Menschenrecht“ bezeichnete.

Um Deutschlands Geburtenraten wieder steigern zu können, braucht es daher einen revolutionären Politikwechsel. Voraussetzungen dafür skizziert die Partei Der III. Weg in ihrem Parteiprogramm unter Punkt 3 „Deutsche Kinder braucht das Land“. Ein Instrument ist eine Verschärfung des Abtreibungsrechts. Die nationalrevolutionäre Bewegung spricht sich explizit gegen Abtreibungen gesunder Kinder unseres Volkes aus und will diese stoppen. Grundsätzlich ist jeder Abtreibung eines gesunden Kindes mit Rat und Tat entgegenzutreten. Lediglich wenn eindeutig feststeht, dass nach der Geburt schwere körperliche, geistige oder seelische Behinderungen des Kindes zu erwarten sind, kann ein solcher Schritt gerechtfertigt sein.

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