Kaufbeuren wehrt sich erfolgreich gegen DiTiB-Moschee

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In einem Bürgerentscheid haben die Bürger Kaufbeurens mit deutlicher Mehrheit gegen die Vergabe von städtischem Grund an die lokale DiTiB-Gemeinde gestimmt. Großes Bedauern herrscht auf Seiten der Unterstützer der Gemeinde, insbesondere der Systemparteien. DiTIB steht für Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen und ist eng mit dem türkischen Staat verflochten.

Bei dem Bürgerentscheid Ende Juli in der Kleinstadt im Allgäu haben 59,63 Prozent der Wähler zugunsten des Bürgerentscheids von Initiator Werner Göpel gestimmt. Damit stellten sich die Kaufbeurer sowohl gegen ihren CSU-Oberbürgermeister Stefan Bosse als auch gegen die weiteren Vertreter der etablierten Parteien. Für SPD-Stadträtin Wischhöfer gar ein Grund in Tränen auszubrechen. In einem Fernsehbeitrag des Morgenmagazins weinte sie: „Ich sitze hier im Stadtrat. Ich dachte, das klappt, das kriegen wir durch, die Kaufbeurer sind so vernünftig und rational, dass sie sagen, das ist `ne gute Geschichte (…)“

Der DiTiB stellt in den Augen seiner Kritiker eine Art türkisches „Kolonialamt“ dar. Er untersteht dem „Präsidium für Religiöse Angelegenheiten“ in Ankara und damit direkt dem türkischen Präsidenten Erdogan. Die Imame der Moschee werden daher vom türkischen Staat gestellt, der folglich auch die Inhalte bestimmt, die diese an die Gläubigen weitergibt.

Das sorgt immer wieder für Aufsehen. In diesem Jahr beispielsweise durch Schauspiele von Kindern in türkischen Militäruniformen in diversen DiTiB-Moscheen. Durch die Medien gingen die martialischen Bilder aus Herford, Mönchengladbach oder auch dem nahe gelegenen Ulm.

DiTiB fungiert dabei definitiv nicht als „Integrationshelfer“. In den Moscheen liegen oftmals Wahlprospekte der regierenden Partei von Recep Tayyip Erdogan, AKP, aus. Auch der Imam der bereits bestehenden Moschee in Kaufbeuren, Mustafa Cakir, gilt als Anhänger des Mannes, der von Türken fordert, zunächst die türkische Sprache zu lehren, bevor sie ihren Kindern Deutsch oder Englisch beibrächten. Gemeinhin bekannt ist auch Erdogans „Bajonettansprache“, in der er Muslime als Soldaten des Islams benennt.

Auch radikale Islamisten, die mit Daesh (Islamischer Staat) sympathisieren, ließen sich in DiTiB Moscheen inspirieren. Von den 760 Anhängern, die Ende 2015 in das von der Terrormiliz kontrollierte Gebiet ausreisten, waren 33 Prozent Türken oder BRD-Bürger türkischer Abstammung. Bei der sogenannten „Wolfsburger Gruppe“, etwa 20 Daesh-Unterstützer, fand die Polizei eine Rede aus einer Berliner DiTiB-Moschee.

Dass die Kaufbeurer DiTiB-Anhänger und der Islam auch nach 40 Jahren Aktivität in der Gemeinde nicht „ein Teil Deutschlands“ wurden, wie es so schön heißt, versinnbildlicht auch der Name der bereits bestehenden Moschee. „Ulu Camii“ ist der Schlacht bei Nikopolis 1396 gewidmet. In dieser Schlacht schlug ein osmanisches Heer eine Armee ungarischer und französisch-burgundischer Soldaten und richtete anschließend ein Blutbad unter der Bevölkerung an. Etwa 3000 Gefangene wurden in der heute bulgarischen Stadt von den Türken ermordet.

Auch wenn die Vergabe von städtischem Baugrund an den DiTiB vorerst verhindert ist, wird sich der türkische Verein davon nicht ausbremsen lassen. Seine Bemühungen, einen größeren Korantempel zu bekommen, verdankt er seiner stetig wachsenden Gemeinde. Diese speist sich aus der stetig wachsenden Schar an Fremdländern in allen Regionen Deutschlands. Es gibt für diese keinen Grund, von ihrer Religion oder dem Bekenntnis zu ihrer Heimat abzurücken. Wer also, wie der Initiator des Bürgerbegehrens Göpel, Angst vor einer Islamisierung Europas hat, muss dafür sorgen, dass Deutschland sich wieder in Richtung einer monoethnischen Bevölkerung entwickelt. Hierfür gilt es, wie es die Partei Der Dritte Weg fordert, den weiteren Zuzug von art- und kulturfremden Ausländern unverzüglich zu stoppen und mit der Repatriierung von kriminellen und arbeitslosen Immigranten ernsthaft zu beginnen.