Dieselfahrverbote und Klimahysterie – Wie die Motorisierung des Volkes umgekehrt werden soll

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Spätestens seitdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Februar diesen Jahres entschieden hat, dass Städte und Kommunen ohne weiteres Fahrverbote gegen Dieselfahrzeuge verhängen können, ist klar: Die individuelle Mobilität der Deutschen gerät zunehmend unter die Räder.
Die sogenannte „Deutsche Umwelthilfe“, die von US-amerikanischen NGOs wie der Climate Works Foundation bzw. der Client Earth finanzielle Zuwendungen in Millionenhöhe bekommt und zusätzlich noch saftige staatliche Subventionen kassiert, verklagte mehrere Städte und Landesregierungen im Vorfeld wegen angeblich zu hohen Schadstoffbelastungen der Luft. Die Leipziger Richter gaben der DUH Recht. Fortan ist es Städten und Kommunen also möglich, willkürlich Fahrverbote gegen Dieselfahrzeuge ab einem bestimmten Alters zu erlassen.
Doch nicht nur von transnationalen NGOs gestützte Lobbyorganisationen wie die DUH haben sich auf den deutschen Autofahrer eingeschossen. Auch linksgrüne, sogenannte „Mobilitätsforscher“ wie der Berliner Soziologe Andreas Knie erheben wahnwitzige Forderungen nach einem Verbot privater Autos in Städten und fordern schikanös Parkraumverknappung und Zulassungsstopps für Verbrennungsmotoren. Parkplätze sollen stattdessen sogenannten Car Sharing-Stellplätzen weichen, deren Verbreitung in deutschen Städten rasant wächst. Der Bürger der kommunistischen Zukunfts-BRD soll sich also schon einmal daran gewöhnen, nach und nach seinen Besitz an privater Mobilität und damit seine persönliche Freiheit aufzugeben und dafür Automobile mit anderen Nutzern zu teilen.

Doch ist es wirklich so, dass Privatfahrzeuge und Dieselmotoren sogenannte „Klimakiller“ sind und wir mit Elektroautos in einer intakteren Umwelt leben würden? Und wenn nicht, wem nützt dieser Kampf gegen Verbrenneraggregate und die massive Subvention der „E-Mobilität“? Wenn es nach den Argumenten der Verbotsbefürworter geht, sind die Feinstaubbelastung und der NOx-Ausstoß das zentrale Übel, welches von Dieselmotoren versursacht wird. Dass jedoch gerade einmal sechs Prozent des Feinstaubs den Verbrennungsmotoren zuzuschreiben sind, während durch Haushaltsheizungen, Industrie und Scheibenbremsen ein Gros des Feinstaubs produziert werden und in Büroräumen der erlaubte Grenzwert zehnmal höher ist als der vollkommen willkürlich festgelegte Grenzwert im Freien, wird dabei getrost verschwiegen. Einem großen Irrtum sitzen die E-Mobilitäts-Apostel auch in puncto CO2-Emissionen auf. Der ADAC Eco Test kam im vorangegangenen Jahr zu dem Schluss, dass in der oberen Mittelklasse ausgerechnet der Diesel mit 33 Tonnen CO2 auf 150.000 km ein besseres Ergebnis liefert, als das E-Auto mit 41 Tonnen, da bei der energieaufwändigen Batterieherstellung und beim Recycling der Akkumulatoren große Mengen an CO2 freigesetzt werden. Erst bei einer Fahrleistung von über 580.000 würde sich demnach der Kauf eines E-Autos lohnen, falls man es darauf abgesehen hat, so wenig wie möglich CO2 zu emittieren. Auch der amerikanische Automobilhersteller „Tesla“, der als Statussymbol für die finanziell bessergestellte Ökobourgeoisie die Gewissensbisse des grünen Großbürgertums, einen Luxuswagen zu fahren, lindern möchte, entpuppte sich laut einer schwedischen Studie als Umweltsünder. Ganze 17 Tonnen CO2-Emissionen verursacht der Bau einer einzigen Tesla-Batterie laut einer schwedischen Studie vom letzten Jahr, sodass man selbst mit einem normalen Verbrennungsmotor ganze acht Jahre bräuchte, um diesen Wert zu erreichen.

Die energie- und ressourcenaufwändige Herstellung der Akkus birgt auch noch ein anderes Problem. Da die Energiepreise während der letzten Jahre durch die EEG-Umlage in der BRD rapide gestiegen sind und das Batterierecycling bzw. die Gewinnung von Lithium mit massiver Umweltverschmutzung, Verbrauch riesiger Trinkwasserreserven und Raubbau an der Natur verbunden ist, verlagern die Automobilkonzerne die Batteriezellenfertigung primär nach China, wo sich billige Arbeitskräfte und niedrige Gesundheitsschutz- und Umweltstandards vorfinden lassen. Somit wirkt schlussendlich die angeblich verantwortungsbewusste Umweltagenda der, auf E-Mobilität setzenden, Automobilkonzerne als pure Heuchelei, die sich durch die Klimawandelhysterie linksgrüner Eliten in Gesellschaft und Politik aber wirkungsvoll als Weltverbesserer verkaufen können.

Doch das ist nicht allein der einzige Grund, warum die E-Mobilität für das gewinnstrebende Industrie- und damit letztendlich auch für das Finanzkapital so attraktiv ist. Bei einem Umstieg von Verbrenner- auf Elektroautos kann man damit rechnen, dass sehr viele Arbeitsplätze überflüssig gemacht werden. Die Produktion eines konventionellen Antriebs benötigt in etwa sieben Mal mehr Arbeitszeit als die eines elektrischen Antriebs. Dementsprechend erweist sich die E-Mobilität für die Kapitalisten als eine Goldgrube bei der Rationalisierung von Arbeitskräften, während man die Produktion von Verbrennungsmotoren, die weiterhin im Ausland nachgefragt werden, einfach nach Osteuropa oder China verlagert und entsprechende Stellen in Deutschland abbaut. Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger, als Sprecher des Vereins Zentrum Automobil im Stammwerk in Stuttgart, geht in einem Interview mit der Compact-Zeitschrift davon aus, dass bis zu einem Viertel der insgesamt 800.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie durch die E-Mobilität wegfallen könnten. Das erklärt auch, warum die Konzernbosse keinerlei Interesse daran zeigen, die von Unkenntnis und falschen Fakten geprägten Angriffe auf den Diesel aus der Welt zu schaffen, sondern, im Gegenteil, mit einer Partei wie den Grünen paktieren und keinerlei Anstalten unternehmen, sich gegen die „Klimakiller“-Vorwürfe zu wehren. Somit entpuppen sich die Dieselfahrverbote und die E-Mobilität als einzige Augenwischerei, die am Ende nur dem Großkapital in die Taschen spielt, während Arbeiterfamilien, Handwerkerbetriebe und Pendler unter dem moralischen Zeigefinger fachlich inkompetenter Ökobolschewisten die Zeche bezahlen müssen.
Dabei ist es möglich, auch einen Dieselmotor konsequent in Richtung Verbrauchsoptimierung und Schadstoffreduzierung zu entwickeln, wie die neue Motorengeneration von Mercedes-Benz beweist, die es sogar im Fahrbetrieb schafft, den übertrieben strengen EU6-Grenzwert an NOx zu unterschreiten.

Solange die Entwicklung von alternativen Antriebsmodellen noch in den Kinderschuhen steckt, um irgendwann erst langfristig den Verbrennungsmotor ablösen zu können und sich angeblich „saubere Lösungen“ wie die E-Mobiliät als weitaus größere Umweltbelastung herausstellen, ist das Festhalten an konventionellen Triebwerken unter konsequenter Weiterentwicklung, um ein schadstoffneutrales Ideal anzustreben, die einzige vernünftige Lösung. Auch in Hinblick auf die Zukunft Hunderttausender deutscher Arbeitsplätze und die Behauptung der deutschen Automobilindustrie als wirtschaftliches Rückgrat der Nation.

Wir von der Partei „Der III. Weg“ lehnen Verbrennungsmotoren wie zuvor beschreiben nicht grundsätzlich ab, sondern fordern eine intensive Forschung im Bereich der Entwicklung von alternativen Antriebsmodellen sowie einen flächendeckenden Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – speziell auf der Schiene – sowie die massive Ausweitung/Förderung des Radverkehrs in Städten und Ballungszentren.