Erneuter Ansturm auf spanische Exklave in Nordafrika

Am vergangenen Sonntag, dem 21.Oktober 2018, fand durch Afrikaner ein erneuter Ansturm auf die Grenzzäune des spanischen Melilla in Nordafrika statt. Etwa 300 Asylsucher, vornehmlich aus dem südlichen Teil der Sahara, starteten gegen 9.00 Uhr morgens ihren Durchbruchsversuch und kletterten über den sechs Meter hohen Grenzzaun. Die „armen und hilfsbedürftigen“ Flüchtenden bestanden aus sportlichen jungen Männern, von denen 200 die Überwindung der Absperrung mit Hilfe von Eisenhaken gelang und somit ihren schwarzen Fuß auf europäisches Gebiet setzen konnten. Diejenigen, denen die Überwindung der Grenzzäune gelungen sei, seien laute einer Spiegel-Meldung sofort ins Erstaufnahmezentrum (CETI) gebracht worden.

Bei dem neuerlichen Ansturm auf das vermeintlich aus Gold erbaute Eldorado Europa gab es jedoch auch einen Todesfall. Ein Eindringling erlitt einen Herzstillstand und konnte auch durch herbeieilende Rettungskräfte nicht mehr gerettet werden. Jubeljauchzend feierten derweil die 200 Überwinder der Grenze ihren Sieg, indem sie lauthals „Bossa, bossa, bossa“ riefen, was übersetzt soviel wie „Sieg, Sieg, Sieg“ bedeutet. Nun geht es für sie ab ins gelobte Land, in dem das Geld angeblich auf den Bäumen wächst.

Bei dieser kleinen Invasion handelte es sich schon um den zweiten plötzlichen Ansturm von einer Heerschar von Afrikanern auf eine der spanischen Exklaven in den letzten Monaten. Erst im Juli, wie wir bereits berichteten, erfolgte der erste Ansturm auf die Exklave Ceuta, welcher damals sehr hart und brutal seitens der „armen“ Flüchtenden ablief. Damals setzten sie selbstgebaute Flammenwerfer und Brandkalk ein, der Verätzungen auf der Haut verursacht.

Am Samstag hatte der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska in Madrid seinen marokkanischen Amtskollegen Abdelouafi Laftit empfangen, um „vor allem über den Migrationsdruck“ zu sprechen. Hierbei gelobten sie die Zusammenarbeit mit Marokko zu verbessern, schließlich wolle man eine legale und geordnete Einwanderung erreichen.

Dieser Ansturm dürfte somit nicht die letzte „Botschaft“ aus Afrika gewesen sein, denn unweit der Grenzzäune warten Zehntausende von Negern auf den Zugang ins gelobte Europa. Seit Jahresbeginn gelang nach UN-Angaben mehr als 6.000 Migranten die Flucht nach Melilla bzw. in das nahe gelegene Ceuta, ebenfalls eine Exklave von Spanien.