Neuer Prozess gegen Jodl-Grab-Schänder Kästner

Bildquelle: Zenwort / wikipedia.de
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Das Gedenkkreuz des Jodl-Grabs am Chiemsee auf der Fraueninsel wurde wiederholt Opfer von Wolfram Kastner, welcher sich scheinheilig als „Aktionskünstler“ ausgibt und mittels dieser Tarnung die Gesellschaft mit seinen Geschmacklosigkeiten behelligt. So brachte er an Jodls Gedenkstein eine Tafel mit der Aufschrift „Keine Ehre dem Kriegsverbrecher“ an und beschmierte ihn mit roter Farbe. Da Kastner jedoch die Totenruhe der passenden Person, nämlich einem volkstreuen Deutschen, geschändet hatte, beließ es das heldenhafte BRD’sche Gericht, welches sich mit dem Fall befaßt hatte, bei der Bestimmung, daß der „Künstler“ künftig keine Aktionen mehr am Grab durchführen dürfe.

Aber Kastner steht nun erneut vor Gericht, diesmal aber in einem zivilrechtlichen Verfahren. Kästner hat am Grab auf eigene Faust eine verleumdende Tafel über Jodl angebracht, dann das „J“ entfernt und den Namen so zum bairischen Ausdruck für Jauche verkürzt und das Kreuz zweimal mit roter Farbe begossen. Zivilrechtlich klagt nun aber auch der Neffe auf Erstattung der Reinigungskosten von rund 4.000 Euro. Dazu fiel in zweiter Instanz am Dienstag kein Urteil, das Gericht ließ aber Zweifel erkennen, dass die Kunstfreiheit in dem Fall schwerer wiege als das Eigentumsrecht.





4 Kommentare

  • Auf den Kommentar von Scharf ein Zitat von Karl Valentin: „Kunst kommt von Können, nicht vom Wollen, denn dann wurde es Wunst heißen.“

    In diesem Sinne stellt sich Kastner, wie bereits bei mehreren „Aktionen“ in dieser Richtung (Schändung des Denkmals für die Eisenbahn-Truppen in München) selbst ein Zeugnis aus. Nämlich das eines Schmierfinken und Sachbeschädigers. Sein Kunstverständnis beschränkt sich auf: „Kunst mir bis Morgen einen 100er leihen??“

    Ludwig der Deutsche 10.10.2018
  • Den mißratenen Kerl teeren u d federn….natürlich zu Kunstzwecken. Der weiß gar nicht, dass Jodls Asche nicht in diesem Grab bestattet ist.

    Uwe 10.10.2018
  • Seit wann ist Grabschändung eine Kunst?

    Scharf 10.10.2018

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