
Neben seinen revisionistischen Thesen setzte Faurisson sich für die Befreiung Palästinas von der zionistischen Besatzung ein und verurteilte die Knechtung der Palästinenser durch ihre israelischen Unterdrücker scharf. Faurisson genoss nicht nur bei den Freunden historischen Wahrheitsliebe eine hohe Reputation, sondern auch bei seinen vermeintlichen Gegnern. So unterzeichnete der jüdische Historiker Noam Chomsky 1979 eine Petition für Faurisson, nachdem man den Revisionisten vonseiten der Geschichtsdogmatiker ins Kreuzfeuer brachialer Kritik genommen hatte. Auch bei der bekannten Holocaust-Konferenz in Teheran 2006 war Faurisson zugegen, was ein Verfahren seitens der französischen Staatsanwaltschaft nach sich zog. Am letzten Sonntag starb Faurisson schließlich in seinem Wohnort Vichy.
Auf ihn geht folgendes Zitat zurück: „Die amerikanisch-zionistische Achse hat die deutschen Kinder phosphorisiert, die japanischen Kinder atomisiert, die vietnamesischen Kinder mit Agent Orange behandelt und die irakischen Kinder mit angereichertem Uran. Es wird Zeit, daß die Besiegten, die Erniedrigten und Geschmähten mit dem zurückschlagen, was ich seit langem als die ,Atombombe der armen Leute’ bezeichne, d.h. mittels des geschichtlichen Revisionismus. Diese Waffe tötet niemanden und entstellt niemanden. Sie tötet nur die Lüge, die Verleumdung, die Diffamierung, […] ebenso wie das gräßliche Shoa-Business, das Leuten wie Bernard Madoff, Elie Wiesel, den Kohorten der ,wundersam Geretteten‘ und den Mördern der Kinder in Gaza so teuer ist.“














Wir Deutschen und alle Europäer müssen dem französischen Wahrheitskämpfer dankbar sein. Er hat hervorragend gute Aufklärungsarbeit geleistet. Ihm gehört ein Denkmal gesetzt.