North Sentinel Island: Ureinwohner verteidigen ihr Territorium

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North Sentinel Island ist die westlichste Insel der zu Indien gehörenden Inselgruppe der Andamanen im Indischen Ozean und wird ausschließlich von den Sentinelesen bewohnt, die jeden Kontakt mit dem Rest der Welt ablehnen. Der christliche US-Amerikaner John Allen Chau wollte die in der Verbotszone lebenden Ureinwohner missionieren. Der 27-Jährige bestach lokale Fischer, die ihn in die Nähe der Insel brachten. Das letzte Stück fuhr dieser dann alleine im Kanu und rief den Sentinelesen zu: „Mein Name ist John. Ich liebe euch und Jesus liebt euch.“ Die Ureinwohner griffen den Eindringling sofort mit Pfeilen an und töteten ihn.

Die Sentinelesen attackieren jeden, der sich ihrer Insel nähert. Zuletzt waren im Jahr 2006 zwei Fischer getötet und zur Abschreckung an Bambusstäben aufgespießt am Strand aufgestellt worden.

1 Kommentar

  • @Olaf:
    Die Ordnungshüter müssen nur genug Leute, ausgerüstet und bewaffnet sein! Wie ich weiß, sollen es nur 50-70 Inselbewohner sein…

    Gabo 30.11.2018
  • Die machen es richtig so..Verteidigung seines Territoriums. Auf einfache Art u.WeiseAufgespießt schreckt ab..So in etwa mit den Altparteien…Erst dann kann ein Neuanfang gelingen…Ich bin hart u.gnadenlos wenn’s um Solchenes u.Unrecht aller Art geht…Ich weiß das schon…Aber nie Kopf u.Zügellos…

    Gaby Schweizer 30.11.2018
  • Interessant ist noch die Tatsache, dass die Inselbewohner wohl keine Strafe zu erwarten haben, da sich kein Ordnungshüter traut die Insel zu betreten.

    Olaf 28.11.2018
    • Mit welchem Recht wollte jemand diese absolut legitime Verteidigung des eigenen Lebensraumes „bestraft“ werden?

      Diese Inselbewohner handeln recht.

      Der Volksgenosse 01.12.2018