USA erkennen zionistische Besetzung der Golanhöhen an

Das zionistische Gebilde „Israel“ hält die syrischen Golanhöhen seit 1967 besetzt. In einer Abstimmung erklären die UN Mitglieder diese Besetzung für unrechtmäßig. Nun haben die Vereinigten Staaten sich jedoch demonstrativ hinter den Judenstaat gestellt und erstmals gegen die Resolution gestimmt. Obwohl die Resolution dennoch mit klarer Mehrheit angenommen wurde, hat sie für das Tel Aviv-Regime keine Auswirkungen.

Die Golanhöhen sind Teil des syrischen Gouvernements Quneitra. Infolge des Sechstagekrieges 1967 gelang es den Zionisten das Gebiet zu erobern. Viele Araber wurden vertrieben und mussten ihre Heimat verlassen. Die gleichnamige Hauptstadt Quneitra, einst von knapp 30.000 Menschen bewohnt, ist nun eine Geisterstadt. 1981 annektierte der Judenstaat formell die Region, was seitens der internationalen Staatengemeinschaft jedoch niemals anerkannt wurde. Heute leben in der strategisch bedeutsamen Region nur noch etwa 22.000 Drusen.

Die Drusen sind eine religiöse Minderheit und bekennen sich überwiegend zu ihrer Zugehörigkeit zu Syrien und damit Arabien. Sie leben in wenigen Dörfern auf den Golanhöhen und sind auch bekannt für ihre ethnische Reinheit, da sie aus religiösen Gründen jegliche Vermischung mit anderen Völkern ablehnen. In Demonstrationen bekundeten sie erneut ihre Treue gegenüber dem syrischen Staat und die Ablehnung des Besatzungsstatus. Das zionistische Regime hatte versucht, seine Besatzung durch Kommunalwahlen zu legitimieren. Die Drusen protestierten gegen diese Wahlen. Auf Plakaten stand unter anderem: „Die Identität des Golan ist arabisch und syrisch. (…) Nein zu Wahlen!“

Dass die USA dennoch den realitätsfernen Herrschaftsanspruch des zionistischen Terrorregimes über den Golan anerkennen, hängt mit der schrankenlos pro-zionistischen Einstellung des aktuellen Präsidenten Donald Trump zusammen. Bereits Trumps größter Förderer Sheldon Adelson ist Jude und großer Israel-Freund. Erst kürzlich zeichnete Trump dessen Frau Miriam Adelson mit der höchsten zivilen amerikanischen Würde, der Freiheitsmedaille des Präsidenten, aus. Er begründete dies mit ihrem Einsatz für den Staat Israel und ihren Einsatz für andere jüdische Angelegenheiten wie der Förderung von Holocaustgedenkstätten.

Auch sein Botschafter in Jerusalem, David Friedman, ist Jude. Bereits im September hatte er in einem Zitat angedeutet, die jüdische Terrorherrschaft über den Golan zu legitimieren: „Ich persönlich kann mir keine Situation vorstellen, in der die Golanhöhen nach Syrien zurückkehren werden. Ich kann mir ehrlich gesagt keine Situation vorstellen, in der die Golanhöhen nicht für immer zu Israel gehören.“

Das zionistische Gebilde greift auch immer wieder aktiv in den Syrienkonflikt ein. Nicht nur mit Luftschlägen, sondern auch mit strategischer Unterstützung für Terroristengruppen soll Syrien destabilisiert werden. Erst kürzlich fanden Soldaten der syrischen Armee SAA in einer Ortschaft bei Daraa große Mengen von Waffen aus israelischer Produktion. Die Provinz und Stadt Daraa wurden in diesem Jahr aus der Hand islamistischer Terroristen befreit.





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