Mitteldeutschland zieht die Menschen an

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Nach der Wiedervereinigung zogen 1,2 Millionen Mitteldeutsche aus den neuen Bundesländern in den Westen, vornehmlich aus beruflichen Gründen. Nun ist es genau andersherum, denn fast 30 Jahre nach der Teilwiedervereinigung ziehen inzwischen mehr Menschen aus Westdeutschland in die mitteldeutschen Flächenländer als andersherum. Die fünf mitteldeutschen Bundesländer ohne Berlin verzeichneten erstmalig im Jahr 2017 einen Wanderungsgewinn von rund 4.000 Menschen. Das teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mit. Bezieht man Berlin in die Berechnung mit ein, ergibt sich den Angaben zufolge ein Überschuss von 13.000 Menschen.

Ursache für die Trendwende sei einerseits der kontinuierliche Rückgang der Abwanderung aus Mitteldeutschland und der Rückzug vieler Mitteldeutscher in ihre alte Heimat mit Erreichen des Rentenalters. Auch die uferlose Überfremdung in Westdeutschland spielt hierbei eine große Rolle.

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