Zionisten von AfD und FDP stimmen im Bundestag für Israel

Mit kaum einem anderen Staat der Welt ist das von den alliierten Siegermächten geschaffene Konstrukt BRD bewusst so eng verbandelt worden, wie mit dem 1948 auf dem Boden geraubter palästinensischer Heimaterde geschaffenen Judenstaat im Nahen Osten. So gilt in der BRD seit ihres Bestehens für jede bisherige Regierung das Mantra von der Verteidigung der Sicherheit Israels, das, wie Angela Merkel es einmal in einer Ansprache vor dem Knesset ausdrückte, ein Teil deutscher Staatsräson sei.

Nun versuchten Zionisten im deutschen Bundestag, diesem Irrsinn noch eine Schippe draufzulegen.. So hat der Bundestag neulich über einen Antrag der FDP-Fraktion abgestimmt, in dem das, aus Sicht der Liberalen, immer noch nicht ausreichend deutlich ausgerichtete Abstimmungsverhalten deutscher Vertreter für die bedingungslose Parteinahme zugunsten Israels in der UNO beklagt wurde. Um eine glaubwürdige Außenpolitik vertreten zu können und die deutsche Staatsräson mit Leben zu füllen, (…) ist es dringend geboten, das deutsche Abstimmungsverhalten in den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen zu ändern“, äußerten die Liberalen und forderten die Regierung in ihrem Antrag dazu auf, „sich in den Gremien und Sonderorganisationen der Vereinten Nationen (…) klar von einseitigen, vorrangig politisch motivierten Initiativen und Allianzen anti-israelisch eingestellter Mitgliedsstaaten zu distanzieren“.

Überraschenderweise wurde der Antrag von der großen Koalition mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Ebenso überraschend dürfte es allerdings sein, dass sich die AfD ohne eine einzige Gegenstimme bei drei Enthaltungen noch deutlicher als die FDP-Fraktion selbst für den hanebüchenen Antrag ausgesprochen hat. So verwundert es nicht, dass das Abstimmungsverhalten der AfD vor allem Beifall bei Kriegstreibern wie dem jüdischen US-Neocon Daniel Pipes findet, der mit seinem „Middle East Forum“ bereits in der Ära George Bush für den Angriffskrieg gegen den bis 2003 noch souveränen Irak und für den US-Imperialismus in der gesamten islamischen Welt getrommelt hat. Gekrönt wurde der zionistische Narrentaumel der AfD im Bundestag noch durch eine bezeichnende Rede des Abgeordneten Anton Friesen, der Angela Merkel vorwarf, die selbst gestellte Staatsräson in Bezug auf Israels Sicherheitsgarantie zu verraten und ferner allen Ernstes behauptete, dass Israel am Brandenburger Tor verteidigt werde.

Bereits im September 2017 hat Gauland sich in ähnlicher Weise geäußert, als er von deutschen Soldaten der Bundeswehr forderte, im Ernstfall für Israels Interessen sterben zu müssen. Dass eine Partei, die das Vergießen von deutschem Blut für das Weiterbestehen eines jüdischen Raubstaates inmitten okkupierten arabischen Lebensraumes fordert, sich ungeachtet dessen weiterhin als „Alternative“ für Deutschland verkaufen darf, kann man vor dem Hintergrund jener irrsinnigen Aussagen ihrer höchsten Repräsentanten, nur als puren Zynismus bezeichnen.