Zwei linke Helden – ein Blick hinter die Kulissen

Anfang April erschien ein Artikel über eine Regionalschule in Mecklenburg-Vorpommern, welcher einer genaueren Betrachtung wert ist.

Am 05.12.2018 spielte sich „Dramatisches“ in Berlin ab. Die bekennende Asylantenfreundin Franziska Giffey (SPD) verlieh im „Tipi am Kanzleramt“ den Deutschen Engagementpreis. Der Preis sollte an zwei ehemalige Schüler der Rudolf-Tarnow-Schule aus Boizenburg für ihre hohen Verdienste im Kampf gegen Hass und Ausgrenzung fremdrassischer Menschen in unserem Vaterland verliehen werden. Die beiden Herren, namentlich Torben Knaak und Daniel Rupp, sorgten jedoch nicht durch diese obskure und volksfeindliche Auszeichnung an sich für Bestürzung, sondern lösten Selbige bei ihrer ehemaligen Schule aus. Diese erfuhr von der Verleihung und versuchte, die Veranstalter zu kontaktieren. Herr Knaak und Herr Rupp seien Selbstdarsteller und hätten nur im Sinne, die ehemalige Schule zu verleumden.

Der Focus berichtete über den „heroischen Kampf“ dieser beiden Schüler, was den Eindruck vermittelt, dass eine politisch korrekte Einstellung, ein Kampf gegen „Rechts“ mit fast unüberwindbaren Hindernissen verbunden ist. Da dies äußerst zweifelhaft erscheint, möchten wir nun das Geschehen näher betrachten.

Alles dreht sich um die beiden Schüler Torben Knaak, Daniel Rupp und die Regionale Schule „Rudolf Tarnow“ in Boizenburg. Gehen wir also in der Zeit zurück. Im Jahr 2014 und 2015 begann in Boizenburg die Realität um sich zu greifen. Das beschauliche Städtchen mit etwas mehr als 10.000 Einwohnern begann zu begreifen, dass die Asylkrise für Deutschland eben kein wahr gewordener Traum ist. Die Bürger, darunter auch die Schüler der Regionalschule „Rudolf Tarnow“, sehen die wahnsinnige Entwicklung. Die Überfremdung und Ausbeutung der sozialen Strukturen begann nun auch hier und nicht mehr nur in den großen Städten im Westen. Das Erwachen der Jugend setzte wie von selbst ein.

Wie wir es auch aus unserer Umgebung kennen, bleiben natürlich die Blindesten unter den Blinden weiterhin blind, so auch Herr Rupp. Er arbeitete ehrenamtlich in einer Asylunterkunft und verkündete dies auch. Eben wie der klassische Gutmensch, der das System und den vorgeblichen „Humanismus“ als alternativlos oder gar aufbauend ansieht. Seine Mitschüler begannen, sich von ihm abzuwenden. Er schilderte, dass er im Schulflur gar angerempelt wurde. Ob dies tatsächlich auf seine verwirrte politische Einstellung zurückzuführen ist, oder auf die Fülle des Schulgangs, ist nicht überliefert. Tatsache ist aber, dass linksgerichtete Menschen gern die Opferrolle spielen, ohne tatsächlich Opfer geworden zu sein.

Herr Rupp berichtete weiterhin von einer sich radikalisierenden Umgebung. Die Schüler trauen sich, erlaubte Sportmarken wie „Thor Steinar“ zu tragen. Ein fremdrassischer Mitschüler soll angegriffen worden sein. Den Grund hierfür verschweigt Herr Rupp geflissentlich. Auch hier erkennt man das typische Gefasel von den Soldaten der Gutmenschenarmee. Kausalität existiert für solche „Aktivisten“ nicht.

Ein Schüler soll mit den Worten „Heil Hitler“ den Klassenraum betreten haben, was Rupp natürlich nicht witzig fand.

Herr Rupp war sich nicht zu fein, seine Meinung und sein Unbehagen wiederholend dem Lehrerkollegium und der Schulleitung mitzuteilen. Diese haben jedoch „leider“ die bösartige Angewohnheit, nicht in absolute Hysterie zu verfallen, sondern die Angelegenheit gelassener zu betrachten. Für Gutmenschen ist Anti-Hysterie Gift. Doch Herr Knaak, zur damaligen Zeit Schulsprecher, wird zum Verbündeten. Er ist quasi das England von 1939, was sich in heldenhafter Manier an Polens Seite gegen die „Tyrannei“ aus dem Herzen Europas stellt. So oder so ähnlich scheinen sich Herr Rupp und Herr Knaak selbst zu sehen. In selbstverliebter Art und Weise wird hier berichtet.

Die beiden letzten Gerechten Boizenburgs entwickelten den Plan für ein Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus an ihrer Schule. Der Großteil des Lehrerkollegiums verdient auch hier wieder Respekt, unterließen sie doch jede Unterstützung. Man wünscht sich mehr von solchen Fachkräften. So wendeten sich Herr Rupp und Herr Knaak an den Bürgermeister Harald Jäschke. Dies ist ein parteiloser Politiker, dem natürlich nichts mehr am Herzen liegt, als der großen bundesrepublikanischen Politik zu entsprechen. Sofort gibt es Zuspruch, sofort wird finanzielle Unterstützung zugesichert. Wo dieses Geld herkommt? Man möchte die Frage gar nicht beantworten. Boizenburg unterstütze seit Jahren demokratiefreundliche Projekte, so sagt es Herr Jäschke.

Am 09.05.2017 fand die Veranstaltung statt. Als Name diente die längst abgedroschene Parole „Wir schaffen das.“ Man ließ verschiedene Referenten auftreten, darunter auch die Polizei, welche gegen Extremismus schwadroniert und die „Menschenrechtsaktivistin“, Irmela Mensah-Schramm. Alles in allem nichts wirklich Erwähnenswertes, nichts Neues und vor allem nichts Förderliches für unser Volk.

Jetzt begann aber erst der richtige Konflikt zwischen den beiden Gutmenschen und der Schule. Es wurden Unterschriften für das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gesammelt. Ein volksfeindliches Zertifikat, welches die Schule dazu bewegen soll, regelmäßig Stimmung gegen völkische und natürliche Weltanschauungen zu machen. Es soll die Linientreue der Schule zum antideutschen Kurs des Systems bestätigen. Wieder handelte ein Großteil des Lehrerkollegiums, wie man es sich als denkender Mensch wünscht. Sie konfiszierten die Liste. Natürlich konnte man keine wahrhaft wehrhafte Stellung der Schule erwarten, aber immerhin äußerte die Schule „aufgrund anderer Herausforderungen, dieses Siegel zunächst nicht anzustreben“.

Solch ein Verhalten reizt die Gemüter der Gutmenschen aufs Äußerste. Herr Rupp sah wieder Bedarf zum Handeln. Als er wahrnahm, wie Mitschüler zwei Sigrunen auf ihre Schulblöcke malten, schaltete er umgehend die Polizei ein, die natürlich gesetzestreu nach §86a handelte. Was mit den Blöcken und den Schülern passiert ist, verschweigt der Focusartikel. Man wünscht ihnen das Beste. Herr Knaak beobachtete hingegen, wie einer Kopftuchträgerin das religiöse Symbol vom Kopf gerissen wurde. Die Stimmung war aufgeheizt und für die beiden Willkommenskultur-Kämpfer wohl unerträglich.

Kurz nach ihrem Schulabgang schrieben sie eine Bewerbung für den ausgeschriebenen Preis des Fördervereins „Demokratisch Handeln“. Mit Selbstbeweihräucherung kannten sich die beiden schon damals bestens aus. Ein Jahr später wurde ihnen der Preis im bunten Hamburg verliehen. Sie nutzten die mediale Bühne, um gegen ihre alte Schule zu hetzen. „Zuschauen heißt Mitschuld“, so äußerte sich Rupp. Die Schule reagierte empört. Ein ehemaliger Lehrer soll Rupp an seinem Arbeitsplatz besucht und mit einer Klage wegen Verleumdung gedroht haben. Leider kam es nie zu einer solchen Klage.

Durch den erhaltenen Preis qualifizierten sich die beiden Herren automatisch für den Deutschen Engagementpreis in Berlin. Die Schule indes hatte inzwischen einen neuen Direktor. Dieser bemühte sich um Schlichtung. Der Ruf der Schule sollte nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Dezember 2018 gab es ein „Mediationsgespräch“. Die Schule möchte, dass Rupp und Knaak in Zukunft rufschädigendes Verhalten gegenüber Schule, Lehrern und Schülern unterlasse. Etwaige Artikel von den beiden sollen vor der Veröffentlichung mit der Schule abgestimmt werden. Der Focus wittert hier Zensur. An anderer und wesentlich angebrachterer Stelle wittert der Focus jedoch keine Zensur.

Die Pressestelle des Bildungsminsteriums äußerte sich ablehnend gegenüber den Vorwürfen der Herren Knaaks und Rupps an die Rudolf-Tarnow-Schule. Die beiden hätten sich in ihren Äußerungen auf Schüler bezogen, die zum genannten Projekttag gar nicht anwesend waren, die also das Vorgeworfene gar nicht getan bzw. äußern hätten können. Hier scheint die Hysterie wieder mit ihnen durchgegangen zu sein, mutmaßt der Autor.

Das Umfeld der Unterstützer Knaaks und Rupps äußerte sich ebenfalls kritisch gegenüber den Beiden. Sie würden sich nur selbst in einem guten Licht darstellen und bezichtigen alle anderen des Nichtstuns. Den Projekttag begleiteten allerdings auch andere antideutsche Personen und selbst die fühlen sich nun von den beiden attackiert bzw. ungewürdigt. Es grenzt schon an eine Glanzleistung, was diese beiden Herren erreicht haben.

Der Bürgermeister Jäschke weiß zu berichten, dass es zwar nach wie vor zu Auseinandersetzungen zwischen den Schülern kommt, aber natürlich sei die Situation schon „besser“ geworden. Er wünscht sich für die beiden jungen Politdarsteller, dass sie ihren „Willen zum Engagement“ beibehalten.

Herr Knaak hat inzwischen Boizenburg verlassen und lebt in Leipzig als Flugbegleiter. Wie alle umerzogenen Volksgenossen schwärmt er grenzenlos vom Ausland. Frei nach dem Motto „Überall ist es schöner als Zuhause.“. Rupp hingegen engagiert sich seiner politischen Auffassung nach („Mitte-linksliberal-progressiv“) bei den jungen europäischen Föderalisten. Er besucht regelmäßig das fremdbeherrschende Brüssel und träumt von einer politischen Karriere und einem Weggang aus Boizenburg. Wünschenswert für Boizenburg wäre es.

Wenigstens zeigt die bisherige Vita der beiden Gutmenschen, dass sie mehr auf sich, als auf ihr eigentliches Ziel bedacht sind. Ob sie damit auch in dem Deutschland von Morgen noch Karriere machen werden, bleibt abzuwarten.