Gelebte Gemeinschaft im Westerwald

Am Wochenende kamen natur- und heimatbewusste Aktivisten vom Stützpunkt Westerwald/Taunus zusammen, um einen Wanderrundweg mit kleinen regionalen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Mengerskirchen zu besichtigen.

Bei herrlichem Sonnenschein begann die Wanderung an einem Badesee und führte über sattgrüne Wiesen, Wanderwege und durch kleine Wälder. Da alle Aktivisten in guter sportlicher Verfassung waren, lag regelrecht ein gewisser Tatendrang in der Luft, welcher sich auch nicht nach einem 150 Meter langem Anstieg mit ca. 50 Grad über Stock und Stein bändigen lies. Oben angelangt erblickten wir die mehrere jahrhundertalten Grundmauern der Ruine Maienburg.

 

 

 

 

 

Die Wanderung führte weiter über Feldwege zu einer alten germanischen Kultstätte, welche später von Christen umgedeutet und weitergenutzt wurde. Am Fuße der großen Steinformation zwischen Mengerskirchen und Greifenstein-Arborn erinnert mittlerweile nur noch ein Metallkreuz und folgende Tafel an die einstige „Heiligkreuzkirche“.

 

 

 

Inspiriert von diesem Kraftort führte uns der Weg nur wenige hundert Meter am Gipfel des Knoten vorbei, welcher mit einer Höhe von 605 Meter einer der höchsten Berge des Westerwaldes ist. Während einer Grillpause wurde kameradschaftlich zusammen gegessen und die atemberaubende Aussicht genossen. Von den Wanderwegen rund um den Knotengipfel lassen sich unzählige Ortschaften in den Tälern erblicken, die Burg von Merenberg und sogar das auf einer Anhöhe gelegene Wetzlarer Krankenhaus, welches ca. 30 km entfernt liegt. Auch der Feldberg im Taunus war in weiter Ferne zu erkennen.

 

 

 

An dieser Stelle soll zu Aktivitäten in der Natur aufgerufen werden! Unsere Heimat bietet oftmals wunderschöne Waldwege, Plätze und Aussichtspunkte, welche man erst entdeckt, wenn man mal wieder mit dem Fahrrad, dem Hund, oder beim Joggen den Kopf frei bekommt und das Gehirn mit Sauerstoff flutet. Wir müssen wieder eine Gegenkraft zu mangelnder Bewegung, ungesunder Ernährung und dem Leben vor Bildschirmen etablieren, welche auch vollkommen ohne Konsum und Alltagsdrogen Spaß macht und uns geistig, als auch körperlich gesund hält und fit macht!

Erholt und gesättigt säuberten wir den Rastplatz, bei uns wird kein Müll in der Natur zurückgelassen – Umweltschutz ist Heimatschutz! Der Weg führte uns auf die Südseite des Knotens herunter zur Knotenquelle, welche auch der Ursprung des Kallenbachs ist.

 

 

 

Von dort ging es in der Dämmerung über ein Tonabbaugebiet und über Waldwege wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo wir uns noch in gemütlichem Beisammensein über den schönen Ausflug und sonstige Themen unterhielten.

Nach der Tour ist vor der Tour, also wer sich berufen fühlt bzw. bei wem Interesse geweckt wurde, muss zu uns stoßen, wir würden uns freuen.

In diesem Sinne:

 

„Jugend zu uns!“

 





2 Kommentare

  • Also ich würde gerne teilnehmen! Wie kann ich denn Kontakt mit den Kameraden aufnehmen?

    N.L 05.06.2019

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