
Das Wort Kultur kommt vom lateinischen cultura und heißt übersetzt Ackerbau. Wer sich demnach um Kultur sorgt, sie pflegen und erhalten will, der betreibt völkischen Ackerbau, bereitet die Scholle für künftige Generationen. Der Ackerbauer weiß, daß er seinen Boden nicht versalzen darf. Und so weiß auch der Kämpfer um die Kultur eines Volkes, daß diese nicht unverwüstlich, nicht unzerstörbar ist – man kann eine Volkskultur nicht einfach wieder zum Leben erwecken, wenn sie einmal vollständig verloren gegangen ist. Einen vergifteten Acker kann man nicht einfach umgraben – er braucht frische Erde und wird nie mehr der gleiche Acker sein. Genauso kann eine zerstörte Kultur nicht wieder nach ihrer Auflösung per Staatsdekret wiederbelebt werden. Eine Kultur lebt in einen Volk und kann nur mit diesem bestehen. Kulturverfall geht Hand in Hand einher mit der Volksauflösung.
Wenn der Feind eines Volkes dessen Kultur angreift, so tut er dies mit der letztendlichen Absicht, das ihm verhaßte Volk selbst zu vernichten. Wenn er dessen Lebensfundament, seinen Acker, angreift, dann greift er das Herz des Volkes an. Umso wichtiger ist es, daß die volkstreuen Kräfte der nationalrevolutionären Bewegung dem Kulturverfall und der Kulturzersetzung die Stirn bieten und jene Degenerationen und wilden Auswüchse in Film und Fernsehen, in Radio und Theater, in Museen und Galerien mit stählerner Faust herniederhauen. Kultur als Ackerbau ist Ausdruck der Volksseele – Kulturverfall ist Seelenverfall. Ein seelenloses Volk kann nicht bestehen.
Tagtäglich, seit Jahrzehnten schon, müßen die Völker unseres Kontinents, unserer europäischen Heimat, die niederträchtigsten und schamlosesten Angriffe auf unsere Geschichte, unsere Traditionen, unsere Strukturen und unsere Kulturen erdulden. Wie viele aufrechte Künstler, die Wahrhaftiges zum Aufblühen unserer Kultur hätten beitragen können, wurden schon von den marxistisch verseuchten Universitäten und Kunstanstalten abgewiesen? Wie vielen wurde ein Stipendium verwehrt? Wir können es nicht sagen. Wir wissen es nicht. Wie auch? Doch wie viele nutzlose Gestalten, die sich frech als Künstler bezeichnen, müßen wir erdulden – Pseudokünstler allesamt freilich, kommt Kunst ja von Können – und diese Gestalten können nun wirklich kein Können vorweisen… Wie viele von diesen Pseudokünstlern werden medial hofiert für den derben Dreck, den sie kübelweise produzieren und auf unser Volk ausschütten? Einer allein wäre schon zu viel. Und nun überlege man sich, wie viele es ihrer tatsächlich sind. Wenn sich diese Volksfeinde versammeln, um nackte Kunststudentinnen sich in der Öffentlichkeit in den Eingeweiden von Tieren suhlen zu laßen, dann ist das keine Kunst, nicht einmal Pseudokunst, das ist Antikunst, ist Antikultur.
Doch ist dieser künstlerische Kulturaspekt eben nur ein Teil der Kultur, die ja viel mehr ist. Nach Friedrich Nietzsche ist Kultur die Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes.
Nietzsche fragt also nach einem Stil in allen Lebensäußerungen. Wir sprechen von der Volksseele, die sich in allem bemerkbar macht. Der Kampf um diese Seele ist es, der an vorderster Stelle im nationalrevolutionären Kampf um unser Vaterland stehen muß.
Jene deutsche Volksseele ist es, die in Jahrhunderten, nein, Jahrtausenden unserer Geschichte kulturelle Bollwerke gegen den Verfall und zur Erhebung des Menschengeschlechts hervorgebracht hat. Laßen wir Houston Stewart Chamberlain sprechen, jenen großen Wahldeutschen, der sich in der Literatur zu Richard Wagner, Immanuel Kant und Johann Wolfgang von Goethe verdient gemacht hat. Sein herausragendstes Werk, die Grundlagen des 19. Jahrhunderts, waren wegweisend in der Betrachtung der Menschheitsgeschichte als Rassengeschichte. Chamberlain sagte vom deutschen Wesen Folgendes:
„Wer – um nur einige zu nennen – mit Dürer und Holbein, wer mit Bach und Beethoven, mit Goethe, Schiller und Richard Wagner in Ehrfurcht und Liebe vertraut ist, wird deutsche Weltanschauung stets auf den ersten Blick von jeder anderen zu unterscheiden wissen.“
Diese deutsche Weltanschauung ist es, um die unser Kampf geführt werden muß. Es ist ein Kampf um unser Vaterland, um unser Volk und unsere Kultur. Mit der Einführung unserer neuen Serie Kulturkampf, welche künftig einmal im Monat erscheinen soll, wollen wir uns genau dieses Deutsche zu Gemüte führen. Wir wollen die großen Deutschen hören und fühlen. Wir wollen das leben, was uns als Deutsche ausmacht. Um dieses Etwas leben zu können, müßen wir uns mit ihm vertraut machen, es wieder entdecken, den Schutt und Staub und auch den Unrast beiseite fegen, mit dem die deutsche Seele belastet wird. Wir wollen die Bilder eines Caspar David Friedrich lebendig werden laßen, uns von den Zeilen eines Theodor Körners beflügeln laßen, die klangvollen Melodien eines Beethoven sollen uns Muse sein, die Geschichten von Männern jüngerschen Ranges sollen uns Vorbild sein, die Gedanken Schopenhauers sollen uns fordern, Nietzsches Aphorismen aufhorchen laßen.
Doch neben der deutschen Seele wollen wir auch einen Blick auf die Seelen der anderen Völker unserer Rasse werfen. Denn sie sind – trotz aller historischen Widrigkeiten – mit uns vereint im Kampfe um das Wahre und Erhabene, der nur gemeinsam gewonnen werden kann.
Und natürlich werden wir auch unsere Ahnen in Ehren halten. Germanische Wissensschätze sind uns ebenso wichtig wie griechisches Gedankengut, paganes Wissen ist uns gleichsam wertvoll wie die Gedanken eines Meister Eckhardt.
Den großen Feind, der sich durch die Jahrhunderte im Hintergrund aufgehalten hat und immer noch dort aufhält, und von dort unsere Geister benebelt, diesen zurückzustoßen und unsere europäischen Kulturen und unsere deutsche Kultur, unsere deutsche Weltanschauung wie den Phönix aus der Asche emporsteigen zu laßen, das muß unser Wille sein. Denn nur wer seine Geschichte, seine Traditionen und seine Kultur kennt, kann diese bewahren und verteidigen – sei es gegen äußere oder innere Zersetzungsangriffe. Darum – Kulturkampf!
Feder und Schwert ist die Kolumne der Netzseite der nationalrevolutionären Partei Der III. Weg. Sie erscheint in regelmäßigen Abständen.














Kann ich so bestätigen, geboren 1993.
Kameradschaftliche Grüße von einem stillen Mitleser.
Wichtig sind auch die alten Volkslieder. Die werden in den Grundschulen schon seit 30 Jahren nicht mehr gelehrt, d.h. daß bereits eine Generation ohne diese Lieder aufwuchs und kaum eines davon noch kennt.