
Erwartungsgemäß stießen die imperialistischen Gebärden der USA auf heftige Kritik des russischen Verbündeten Syriens. Das Verteidigungsministerium in Moskau mahnte, dass die Ölquellen weder „den Terroristen des Islamischen Staats“ noch „den amerikanischen Verteidigern der Terroristen des Islamischen Staats“ gehören würden. Bei den geplanten imperialistischen Aggressionen der USA im Osten Syriens, von den Russen passend als „internationales Gangstertum“ bezeichnet, würde es sich um einen Bruch von internationalem Recht handeln, der alleine dazu dient, das Treiben von Ölschmugglern zu schützen, die am schwarzen Gold Summen in Millionenhöhen verdienen. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass den US-Imperialisten eher daran gelegen ist, dass weder der Iran noch die syrische Regierung Kontrolle über die Ölquellen erhalten und das Heraufbeschwören der IS-Gefahr nur ein vorgeschobener Grund für das eigenmächtige Handeln der Angloamerikaner ist.
Tatsächlich haben IS-Milizen von 2014 bis zum Herbst 2015 wichtige Ölfelder im Osten Syriens besetzt gehalten und monatlich Millionen von Euro mit dem Verkauf von Öl verdient, bis sie von den kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) eingenommen wurden. Jedoch fordert die syrische Regierung als rechtmäßiger Souverän über jenes Gebiet seitdem eine Rückgabe der Rohstoffquellen. Daran dürften die US-Gangster aber keinerlei Interesse haben, weshalb sie unter Bruch des Völkerrechts alles daransetzen, ihren Fuß mittels des Vorwands, Menschenrechte verteidigen zu wollen, in Syrien drin zu behalten und sich den Zugang zu den Rohstoffquellen langfristig zu sichern.













